Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1944)
Meznerics, I.: Die Brachipoden des ungarischen Tertiärs
kann sie von ihr durch die bedeutend flachere Form gut unterschieden werden. Die Art wurde von MAJER aus dem Börzsöny-Gebirge besehrieben. Außer den von mir untersuchten neueren Exemplaren aus den tuffig-kalkigen Sandschichten von Kemencze kenne ich die Art noch von Márkháza und Sámsonháza. Terebratula sinuosa (BROCCHI 1843). (Taf. IV. Abb. 1—2) 1845. Anomia sinuosa BROCCHI, Conchiologia fossile subappenina, Vol. 2. p. 269. Dieser Art wurde in neuester Zeit seitens BONI (5) eine eingehende morphologische und variationsstatistische Würdigung gewidmet, so daß ich von einer morphologischen Schilderung absehen kann. Von Sámsonháza liegt mir ein Exemplar einer Terebratula-Art vor, die sich als zu Terebratula sinuosa gehörig erwies. Diese Art ist eine charakteristische Form des italienischen Tertiärs und kommt besonders am Mte. Valassa bei Pavia in ganz besonders großer Zahl zum Vorschein. BONI gelangt in seiner inhaltsreichen Abhandlung (5, S. 258— 259) zu der Annahme, daß Terebratula rovasendiana eigentlich nichts anderes sei, als die Jugendform von T. sinuosa. Deshalb schlägt er vor, sie einfach als Synonym von T. sinuosa zu betrachten, umsomehr als die Rovasendiana-rZxemplare vollkommen in das Variationspolygon der Terebratula sinuosa hineinpassen. Daher wird es sich empfehlen, das in der ungarischen Literatur als Terebratula cfr. rovasendiana (4, S. 31) und T. rovasendiana var. longostricta (29, S. 29) angeführte Material einfach zu T. sinuosa (als juvenile Exemplare) einzureihen. Terebratula sinuosa BROCCHI var. pedemontana LAMARCK 1818. 1818. Terebratula pedemontana LAM. Hist. Nat. An. s. Vert. VI. Lp. 250, 1902. Terebratula sinuosa var. pedemontana, SACCO: 47, p. 15. Tav. 3. Fig. 10—15. Zwei Ventralklappen und drei Stielklappen aus dem Obermiozän von Fót und Mogyoród und ein beschädigtes Exemplar von Acsa. Diese Exemplare stimmen mit den von DAVIDSON (10. Taf. 18. Abb. 5) und SACCO (I.e.) aus Italien abgebildeten Stücken vollkommen