Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)

Ochs, G.: Ein neuer Gyrinus aus Persien nebst einigen Bemerkungen zu pal. Gyriniden (Coleoptera)

ist auch bei sehr starker Vergrößerung keine Mikroskulptur der Ober­seite wahrnenbar. Flügeldecken mit zarten Punktstreifen, die äu­ßeren etwas kräftiger als die inneren, nach hinten fast erloschen, ebenso die Ellipse, vor dem Ende niedergedrückt. Seitenrand der Flügeldecken schmal, der hintere Außenwinkel der Flügeldecken in großem Bogen verrundet, die Trunkatur schmal, stark konvex, der Innenwinkel in kleinerem Bogen verrundet. Oedeagus des $ schlank in der Mitte der Länge stark eingeschnürt, zur Basis allmählich ver­breitert, zum Ende schwächer verbreitert, das Enddrittel subparaTel, nur etwa % so breit als eine Paramere, um etwa seine doppelte Breite kürzer als letztere, die Spitze verrundet: 'índen der Parameren halbkreisförmig verrundet. Habitat: Persien, Luristan. Type: 1 $ im Museum Budapest aus Sammlung EDMUND REITTER und von letzterem mit einem Handzettel versehen, woraus hervorgeht, daß R. eine neue Art vermutete, aber nach einem Einzelstück nicht beschreiben wollte, welches u. U. nur eine Abnormität hätte sein können. Es handelt sich jedoch zweifellos um eine gute Art, welche ich, indem ich die Beschreibung hiermit nachgeholt habe, dem An­denken unseres verdienten Altmeisters der Coleopterologje widme. Mit G. natator nahe verwandt, jedoch gut unterschieden durch die kürzere und breitere Gestalt, die namentlich hinten schwächere Streifung der Flügeldecken, den viel stärker verrundeten äußeren Hinterwinkel der Flügeldecken, den schlankeren, in der Mitte der Länge stark eingeschnürten Oedeagus und die am Ende regelmäßig verrundeten Parameren. G. mithrae ZAITZEV. — Von dieser Art waren-bislang nur be­kannt die Typen (5 Exemplare $9 im Moskauer Museum) von Nord­Persien: Gilan, Kudum (BOGOJAVLENSKI) . Das Budapester Museum besitzt ein $ von Lenkoran (LEDER) aus Sammlung REITTER, von letzterem als G. natator bestimmt und möglicher Weise in weiteren Stücken unter diesem Namen an Sammler seiner Epoche verschickt. Diese Art hat viel Ähnlichkeit mit G. natator, jedoch ist die Unter­seite wie bei G. substriatus gefärbt. Von beiden unterscheidet sie sich leicht durch das auffällige Fältchen am äußeren Hinterwinkel der Flügeldecken. Letzterer ist stark verrundet, die Ellipse und die Punktstreifen auch auf dem hinteren Teil der Flügeldecken kräftig eingedrückt. Das männliche Genital ist ähnlich wie bei G. substria­tus, jedoch ist das schmälere Endstück des Oedeagus weniger pa­rallel, vielmehr zum Ende allmählich leicht verjüngt, mit verrundeter Spitze. Im Vergleich zu G. Reitteri ist G. mithrae weniger kurz und

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