Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)

Szent-Ivány, J.: Ostafrikanische Heteroceren (Lepidopt.) von Baron Bornemissza und Kittenberger gesammelt, nebst Beschreibung von 3 neuen Lasiocampiden

welcher etwas näher zum Saume liegt — in einer Linie. Die Grund­farbe der Vorderflügel ist nicht gleichmäßig. Mittel- und Wurzel ­feld erscheinen durch eine ganz feine schwärzliche Bestäubung dunkler als das Saumfeld. Diese Bestäubung ist bei der Biegung der äußeren Querlinie am deutlichsten. Am Ende der Mittelzelle be­findet sich ein kleiner schwärzlicher Punkt. Das distale Drittel der lebhafter gefärbten Hinterflügel ist schwärzlich bestäubt. Hier ha­ben sich die Submarginalpunkte zu größeren Flecken verändert und sie sind am Hinterrande und am Saume zu einem undeutlichen schwärzlichen Schatten zusammengeflossen. Die Unterseite ist leb­haft rehfarben. Die Submarginalpunkte haben sich an den Vorder­flügeln zu länglichen Flecken erweitert, an den Hinterflügeln bil­den sie einen ähnlichen Randschatten wie an der Oberseite. Fühler bewimpert. Das Tier wurde im Dezember 1904 in Mtoya-Kifaru erbeutet. Ich benenne es zu Ehren seines Sammlers. Anadiasa Hartigi nov. spec. ?. Flügelspannung 35 mm. Es gehört in die Gruppe der Arten mit einfarbigen und nicht gefleckten Fransen. (1., p. 259—260.) Das Tier ist ganz unwahrscheinlich einfach gefärbt und gezeichnet. Flügel oben etwas dunkler, unten heller rehbraun. Das stark behaarte Ab­domen, der Thorax, der Kopf und die Fransen sind um ein Haar dunkler als die Oberseite der Flügel. Eine ganz verwaschene sub­marginale Wellenlinie ist auf den Vorderflügeln vorhanden. Diese besteht aus kleinen, zwischen den Rippen sich befindenden Mond­flecken, deren konkave Seiten gegen den Rand gewendet sind. Diese Eigenschaft erinnert das Tier an die paläarktische (ägyptische) Ana­diasa (= Nadasia) obsoleta KLUG, und an die ebenfalls äthiopische A. punctifascia WALK., doch unterscheidet sich die neue Art durch das vollständige Fehlen der inneren Querlinie von den zwei erwähnten aufs wesentlichste. Fundort: Moshi (Kilima-Ndjaro) IV. 1902, leg. BR. BORNEMISSZA. Ich benenne das Tier zu Ehren des Herrn GRAF F. HARTIG, des Leiters des Istituto Nazionale di Entomologia (Roma). Ludia arguta russa JORD. £. Spannweite 55 m. Das Tier ent­spricht im allgemeinen der Beschreibung (7., p. 273.) und Abbildung (Taf. L, Abb. 9.) von JORDAN, nur biegt sich die subterminale Wel­lenlinie der Vorderflügel an ihrem vorderen Ende nicht so scharf dem Vorderrande zu, was wohl nur eine individuelle Variationser­scheinung ist. Leider steht auf dem F andortszettel nur Africa or, 1905, KITTENBERGER.

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