Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)

Allodiatoris, I.: Craniometrische Untersuchungen an Gorilla-Schädeln

Sich ebenfalls auf die Kenntnis der Herkunft stützend beschäf­tigte sich RZASNICKY mit der Frage der Unterarten des Gorillas, tu seiner Arbeit benützt er die Maße der von COOLIDGE untersuchten Schädel, da ihm sonst nur sehr wenig (3) Schädel zur Verfügung standen. Für die von COOLIDGE untersuchten Schädel berechnete er die Indices, unter welchen er folgende für die wichtigsten hält: I . Längen-Breiten-Index. II. Längen-Höhen-Index. III. Obergesicht-Index nach KOLLMANN. IV. Craniofaeialer Index. V. Maxilloalveolarer Index VI. Jugomandibularer Index. Die Häufigkeit dieser Indices wird in ein Diagramm einge­zeichnet und auf Grund der Häufigkeit erfolgt die Feststellung der Grenzwerte. Auf diese Weise erhielt RZASNICKY, wenn er den letzten Index (VI.) unberücksichtigt ließ, drei Gruppen; berücksichtigte er aber nur den VI. Index, dann erhielt er 4 Gruppen. Für jede Gruppe stellt er ein symmetrisches Mal fest. Dann werden die einzelneu Schädel der Reihe nach in die verschiedenen Gruppen eingeteilt. Auch eine Korrelations-Tabelle wird angefertigt und so bilden sich zwei große Gruppen aus. Dadurch wird es möglich, für jeden Schädel festzustellen, in welche der mit symbolischen Zeichen ver­sehene Gruppe er gehört. Aul diese Weise ist es leicht zu ent­scheiden, ob die einzelnen Schädel ausschließlich einer einzigen Gruppe angehören, oder ob sie aber unter den einzelnen Gruppen an mehreren Stellen eingereiht werden können. Betrachten wir die Tabelle 2 der Arbeit, so sehen wir, daß für Index I und II 9 Kom­binationen möglich sind und daß diese rein auftreten. Im weiteren schaltet er dann die Anzahl der in den einzelnen Gruppen vorkom­menden Schädel ein. Bei Index III, IV und V finden wir eine sehr starke Kombination der symbolischen Male. Sehr stark ist die Kom­bination auch bei Index VI, bei welchen in den meisten Fällen in jeder einzelnen Gruppe 4 symbolische Male auftreten. Im Folgen­den stellt er 4 Kategorien (Komplexe) fest. Für jeden Index wird eine kurze, aus 1—2 Worten bestehende Charakteristik gegeben, ferner das symbolische Zeichen und die Zahl (Wert) des Index bekannt gemacht, unter, ober, event, zwischen welcher der Index

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