Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)

Allodiatoris, I.: Craniometrische Untersuchungen an Gorilla-Schädeln

photographische Aufnahmen anfertigen und zwar in den folgenden Ansichten: Norma frontalis, Norma lateralis und Norma occipitalis. Die Ergebnisse der Messungen sind in Tabelle 1 zusammenge­faßt, in welcher zuerst die sich auf die Männchen beziehenden Angaben eingetragen sind und dann die sich auf die Weibchen be­ziehenden. Abgesehen von 1—2 Fällen sind die bei den Männchen zu findenden Maße immer etwas größer und die Maße der Weib­chen liegen in der Regel innerhalb der bei den Männchen festge­stellten Extremwerte, was sowohl für die Maße des Gesichtsschädels gilt, als auch für die des Gehirnschädels. Die Bestimmung des Lebensalters der Schädel erfolgte so wie bei den Menschenschädeln, d. h. es wurden der Grad der Verknöeh sp­rung der Schädelnähte, sowie der Grad der Abnützung der Zähne in Betracht gezogen, doch geben natürlich diese Feststellungen nur annähernde Werte. Am beginn der Tabelle stehen die Schädelwerte der jüngsten Tiere, am Ende die der ältesten. Gleich beim ersten Merkmale sehen wir daß die Schädellänge mit dein Alter des Tieres nicht in direktem Verhältnisse steht. Diese Feststellung bezieht sich aber auch auf alle übrigen Merkmale, und zwar gilt dies gleicherweise für Männchen tind Weibchen. Die Variationsbreite schwankt bei den Männ­chen zwischen 120—171 mm, bei den Weibchen zwischen 150—150 mm. Die größte Glabella-Inion-Länge von 176 mm finden wir bei Schädel Nr. 6; die Variationsbreite liegt bei den Männchen zwischen 127—176 mm, bei den Weib­chen zwischen 132—153 mm. Die Glabella-Lambda-Länge ist ebenfalls an Schädel Nr. 6 am größten und beträgt 202 mm; Variationsbreite bei den Männ­chen 120—202 mm, bei den Weibchen 118—158 mm. Die Ausmasse der Schädel­basis waren bei mehreren Schädeln wegen verschiedener Beschädigungen nicht festzustellen. Die größte Schädelbasis Länge wurde wiederum an Schädel Nr. 6. gefunden; Variationsbreite bei den Männchen 116—140 mm, bei den Weib­chen 106—116 mm. Die größte Länge des Foramen magnum wurde bei dem männlichen Schädel Nr. 6 gemessen; Variationsbreite: Männchen 29—37 mm, Weibchen 28—33 mm. Die maximale Breite des Hirnschädels konnte nicht nur bei Schädel Nr. 6 festgestellt w T crden, sondern auch bei den Schädeln Nr. 141 und Nr. 667; Variationsbreite: Männchen 88—121 mm, Weibchen 82—116 mm. Die kleinste Stirnbreite zeigt ihren größten Wert bei Schädel Nr. 674, dem Schädel eines juvenilen Männchens; Variationsbreite: Männchen 42—73 mm, Weibchen 40—70 mm. Die größte Stirnbreite erreicht dagegen ihren maximalen Wert bei Schädel Nr. 668: Variationsbreite: Männchen 68—98 mm. Weibchen 64—93 mm. Die Biauricular-Breite war bei Schädel Nr. 141 am größten; Varia­tionsbreite: Männchen 117—141 mm, Weibchen 108—128. Die größte Hinterhaupts­breite wurde wieder bei Schädel Nr. 6 gemessen; Variationsbreite: Männchen 99—132 mm, Weibchen 85—132 mm. Auch die Mastoideal-Breite war bei Schä­del Nr. 6 am größten; Variationsbreite: Männchen 99—152 mm, Weibehen 84— 132 mm. Die größte Breite des Foramen magnum, war bei den Männchen an Schädel Nr. 6 am größten, bei den Weibchen an Schädel Nr. 2767; Variations­breite: Männchen 27—50 mm, Weibchen 24—50 mm. Der größte Wert der Basion-

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