Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)

Éhik, J.: Eine neue Alpenwühlmaus, Microtus (Chionomys) radnensis, aus Siebenbürgen

spitzwinkelig vorspringt wie bei einigen Wühlmäusen. Auf Grund dieses Merkmales sind also die vorliegenden Exemplare nicht zu M, ulpius zu stellen. Nebenbei soll festgehalten werden, daß dieser Hinterrand bei meinem Vergleichsexemplar aus der Schweiz spitzi­ger ist, als an den Tieren aus den Radnaer Alpen, am spitzigsten aber bei dem Exemplar aus der Csernahora. Was den Ausdruck „seine Breite ist geringer" betrifft, so muß ich eingestehen, daß ich nicht feststellen konnte, ob darunter die Breite des Endstückes des Mitteidames, oder besser die der Schuppe des Gaumens, bezw. seines abfallenden Anteiles (squama carinae medianae) zu verstehen ist, oder aber die Breite des hinteren An­teiles des Gaumenknochens selbst (also die des vorderen Teiles der Fossa interpterygoidea). Deshalb führte ich meine Untersuchungen in beiden Richtungen durch. Diese Breite soll nun nach MILLER bei der typischen Alpenwühl­maus (Microtus nivalis) zumindest der Breite der Seitengrube gleich­kommen. Bei dem Vergleichsexemplar aus der Schweiz ist aber die Gaumenschuppe trapezförmig. Messen wir nun die hintere Breite der Gaumenschuppe, so erhalten wir einen bedeutend kleineren Wert als die Breite der Seitengrube. messen wir aber die orale Breite der Gaumenschuppe, so erscheint er in der Tat breiter als die Seitengrube, nur haben wir in diesem Falle nicht hinten gemessen. Nach MILLER ist aber dieses Maß ohne jeden Zweifel am Hinterrande aufzunehmen. Die Breite des Hinterrandes der Schuppe ist bei den Tieren aus den Radnaer Alpen zweifellos geringer als die Breite der Seitengrube, was bei dem Tiere aus der Csernahora noch aus­geprägter erscheint. Nehmen wir nun an, daß diese Maßmethode die richtige ist. daß also die hintere Breite der Schuppe zu messen wäre, dann ist die Diagnose falsch, da in diesem Falle kein Unterschied zwischen den Exemplaren aus der Schweiz (M. nivalis) und den aus dem Retyezát (M. ulpius) besteht. . Deshalb wollen wir die Breite der hinteren Wölbung des Gau­menknochens selbst, oder besser die der Fossa interpterygoidea in Betracht ziehen. Aber auch in dieser Beziehung stimmen die Er­gebnisse nicht mit der Beschreibung von MILLER überein, da das Exemplar aus der Schweiz die schmälste Fossa interpterygoidea besitzt, die breiteste aber die Stücke aus den Radnaer Alpen auf­weisen. Während sich MILLERS Beschreibung von M. nivalis, nach welcher die erwähnte Fossa interpterygoidea zumindest ebenso breit ist wie die Seitengrube, auf das Exemplar aus der Schweiz beziehen läßt, so stimmt seine Beschreibung von M. ulpius für die sieben­bürgischen Exemplare überhaupt nicht, da die Fossa interptery-

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