Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)

Strausz, L.: Das Pannon des mittleren Westungarns

Limnocardium banaticum FUCHS. LÖRENTHEY 48 p. 88. Einige normale Exemplare dieser aus den Congeria balatonica­Schichten bekannten Art fand ich in dem Congeria ungula caprae­Horizont der kleinen ungarischen Tiefebene, wo neben der typi­schen Form auch die unten angeführte neue Varietät vorkommt. Limnocardium banaticum var. (Taf. I. Fig. 32, 33.) Gestalt etwas kürzer, mehr dreieckig als die Radmanester For­men. Rippenzahl, d. h. die Zahl der an der Innenseite vorhandenen Rippen furch en geringer, Schloßrand stärker gebogen. (Fundst. 16 bei Pápa.) Limnocardium Majeri HÖRN. var. Taf. I. Fig. 7, 8, 11, 12, 15, 18—20. L. Majeri HÖRN., BRUSINA 7 p. 153. L. Majeri HÖRN., GORJANOVIC-KRAMBERGER 20 p. 242. L. Majeri HÖRN.. HALAVÁTS 25 p. 31. f?J L. Majeri HÖRN, var., HALAVÁTS 24 p. 138. Die Unbeständigkeit der Rippeuzahl dieser Art wurde von den zitierten Autoren betont. Brauchbare Abbildungen dieser vielrippi­gen Formen fehlen aber genau so, wie Beweise für die tatsächliche Zusammengehörigkeit der HöRNEs'schen Formen mit 13 Rippen und der Formen mit 22 Rippen (z. B. von GoRjANOVic —KRAMBERGER). Über die Formen vom Királykegye schreibt HALAVÁTS das einemal, daß sie mit den Árpáder Exemplaren übereinstimmen, das andere­mal aber, daß sie noch „näher der HöRNEs'schen Form" stehen als die Formen von Nikolinc; diese Formen können also auch als die vielgerippte Varietät von L. Majeri aufgefaßt werden. Die Exem­plare aus Nikolinc wage ich aber nicht zu dieser Art zu rechnen, da sie nicht nur in Hinsicht auf die Rippenzahl, sondern auch auf den Umriß Unterschiede aufweisen. Außerdem wurden sie im Unter­pannon gefunden, während L. Majeri immer als eine sehr charak­teristische Art des Oberpannons galt. Aus den Congeria balatonica­//iomboiöfca-Schichten von Nyárád ließ ich fünf verschiedene Exem­plare von L. Majeri var. abbilden, die aber nicht aus meiner eigenen Sammlung stammen, sondern aus der des Herrn Dr. R. STREDA.

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