Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)

Kaszab, Z.: Die indomalayischen Misolampinen (Coleopt., Tenebr.)

schmal und sehr tief, Oberfläche mit tiefen Punkten und groben Runzeln. Oberlippe frei, zwischen Oberlippe und Epistom ist keine Gelenkshaut sichtbar, Mandibeln zweispitzig, am Ende gefurcht, Mentum verkehrt trapezförmig, die Mitte hoch gekielt, Seiten gerade. Endglied der Maxillarpalpen stark beilförmig. Fühler die Mitte des Halsschildes etwas überragend, ohne abgesetzte Keule, die 4 Endglieder nicht verkürzt. Halsschild so lang wie breit, Seiten gerundet, Seitenrand von oben nicht sichtbar, Vorder- und Hinter­land schwach gerandet. Oberseite ebenso skulpturiert wie der Kopf. Schildchen dreieckig, sehr klein, flu geldecken lang-oval, in der Mitte am breitesten, an der Basis so breit wie der Halsschild. Ober­fläche mit 9 Punktstreifen, die Zwischenräume glatt und gewölbt. Epipleuren der Flügeldecken vorne innen ungerandet, schmal, ebenso breit wie die Epimeren der Hinterbrust. Prosternum zwischen den Vorderhüften gefurcht und niedergebogen. Mittelbrust ganz ab­geflacht, letztes Abdominalsegment ungerandet. Beine lang, Schen­kel ungekeult, Schienen an der Außenseite mit einer deutlichen Furche. Schienen beim 6* innen deutlich gelb behaart. Tarsen unten lang behaart. Typus der Gattung: Cryptostenophanes borneensis sp. nov. Diese Gattung steht Cryptobrachys m. sehr nahe, unterscheidet sich aber von ihr durch die gefurchten Schienen, die bei Crypto­brachys m. ganz rundlich und ungefurcht sind. Von der Gattung Falsobates m. durch die fast geraden Schienen, von Euphloeus PASC. und Spheneuphloeus m. durch die ungekörnten Flügeldecken ver­schieden. — Hierher gehört nur eine einzige, neue Art aus Borneo. Cryptostenophanes borneensis sp. nov. Braunschwarz, oder rotbraun, glänzend. Kopf quer, an den ziemlich fein fazettierten und schmalen Augen am breitesten, Wan­gen fast so breit wie die Augen, nach vorne gerundet verengt, etwas aufgebogen, Epistom gerade abgestutzt. Stirn und Clypeus mit sehr tiefen Punkten dicht besetzt und außerdem die Punkte meist zu­sammenfließend. Fühler die Mitte des Halsschildes etwas über­ragend, ohne abgesetzte Keule, zur Spitze allmählich verdickt, das 2. Glied breiter als lang, das 3. etwa 1,5 mal so lang wie das 2., die Glieder 3—10 etwa gleichlang, das 7. Glied kaum, das 8. deutlich breiter als das vorhergehende, das 10. so lang wie breit, das Endglied lang-oval, viel länger und etwas breiter als das vorletzte. H a 1 s ­schild so lang wie breit, in der Mitte am breitesten, nach vorne

Next

/
Thumbnails
Contents