Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)

Kaszab, Z.: Die indomalayischen Misolampinen (Coleopt., Tenebr.)

Analsegment und nicht keulenförmig verdickte Schenkel ausgezeich­net und kann mit keiner anderen Gattung verwechselt werden. Un­ter den Misolampinen ist sie ganz isoliert und besitzt keine nähere Verwandte. Die übrigen Misolampinen zeigen nämlich am Hals­schild kein Horn und ihre Fühlenkeule ist 4 gliedrig, oder die Fühler sind nicht gekeult. — WATERHOUSE stellte diese Gattung zu den Futelinae, doch ist sie besser in die Gruppe der Misolampinae zu stellen. Hierher gehören 2 Arten, die beide unter demselben Namen „cornutus" beschrieben werden, weshalb der Name von Pic geändert werden muß. Beide Arten werden folgenderweise unterschieden: 1" Große Art, 16 mm lang. Die inneren Zwischenräume der Flügel­decken flach. Flügeldecken mit undulierter Sublateralrippe, die hinter der Mitte plötzlich zurückgebogen ist. Beine sehr grob punktiert. Perak (ex WATERHOUSE) M. cornutus WATERH. 1 Kleinere Art, 13,5 mm lang. Die inneren Zwischenräume der Flügeldecken nicht flach, mit spärlich stehenden, großen, run­den Tuberkeln besetzt, vorne an der Basis in der Mitte und an den Schultern mit einer ganz kurzen, schwachen Rippe. Eine undulierte Sublateralrippe, die hinter der Mitte plötzlich zurück­gebogen ist, fehlt. Beine fein punktiert. Annam: Dalat, III. 1924. R. VITALIS DE SALVAZA (Coli. Pic; Typus von Diabolicobates cor­nutus Pic) M. tuberculipennis nom. nov. 7. Morphostenophanes Pic PlC: Mél. Exot, Ent. 44, 1925. p. 7. Diese äußerst schöne Gattung ist durch ihren langgestreckten Körper, die sehr langen, schlanken Fühler und Beine, die erweiterten Tarsen, das strichförmig gerandete Analsegment (die Randung in der Mitte breit unterbrochen), die Skulptur der Flügeldecken, die aus von einer Ringsfurche umgebenen, flachen, oder gewölbten, rund­lichen, oder ovalen Erhabenheiten besteht und durch die hoch auf­gebogenen Mittelbrust ausgezeichnet. Sie hat unter den indomalayi­schen Misolampinae keine Verwandte, steht der amerikanischen Gat­tung Hegemona CAST, am nächsten und unterscheidet sich von ihr durch ganz andere Flügeldeckenskulptur, die bei Hegemona CAST. aus tiefen Längsfurchen besteht. Fühler und Tarsen, sowie die Bil­dung der Mittelbrust übereinstimmend. — Hierher gehören 2 Arten, uzw.: M. aenescens Pic (= var. diversus Pic, == var. subparallelu* Pic) aus Yunnan und M. papillatus m. aus Szetschuan.

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