Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)
Szelényi, G.: Über die Chalcididen-gattungen Arthrolysis Först. und Picroscytus Thoms. (Hym.)
ten. Länge: 3,25 mm Propicroscytus flaviventris GIRAULT, 1915. 2. Die drei braunen Längsstreifen erreichen fast die Spitze des Hinterleibes, ihr distales Ende ist jedenfalls näher der Spitze als ihr proximales Ende der Basis. Länge: 3,25 mm Propicroscytus mirificus GIRAULT, 1915. aa. Mandibeln mit 4, bzw. 5 Zähnen, Keule deutlich länger als das erste Fadenglied. 3. Hinterleibsfärbung wie bei den vorhergehenden Arten, nur erstreckt sich der mediale Streifen weiter nach hinten als die lateralen und seine beiden Enden sind gleichweit von der Basis, bzw. von der Spitze des Abdomens entfernt. Länge: 3 mm Propicroscytus trilongifasciatus GIRAULT, 1915. 6. Beschreibung einer neuen Picroscytus-Art aus Ungarn. Vor einigen Jahren gelang es mir, aus Blütenköpfen von Globularia Willkommii NYM. in welchen die Lépidoptère Stagmatophora albiapicella HS. lebte, beide Geschlechter einer neuen Picroscytus zu züchten. Die Zucht wiederholte ich seitdem jedes Jahr und fand dabei auch ihre Larve. Die Wespe hat wahrscheinlich zwei Generationen im Jahr, von welchen die erste im Hochsommer schlüpft, während die zweite, nachdem sie als Puppe (höchst selten als Larve) in den Blütenköpfen der genannten Pflanze überwintert, im März und April des folgenden Jahres. Sie gehört zu den kleinsten der bisher beschriebenen Picroscytus-Arten und ist am nächsten mit P. scabriculus und meridionalis verwandt, von welchen Arten sie sich durch die glashellen Flügeln, durch die vollkommen dunkle Färbung der Antennen und Tibien, sowie auch durch die mindere Körpergröße unterscheidet. Die Beschreibung der neuen Art lautet folgendermaßen. Picroscytus globulariae n. sp. Larve: Gelblichweiß, etwa 3 mm lang und gehört in die Gruppe iL des PARKERschen Larvensystems (1924, p. 330). Körper zylindrisch, nach beiden Enden schwach verjüngt, mit einem kaum chitinisierten Kopf und 13 Segmenten. Erstes Thoraxsegment mit 10, das zweite mit 12, das dritte mit 8 in je einer Querreihe stehenden Borsten. Die übrigen Körpersegmente mit je 6 Borsten. Alle Borsten winzig klein und nur sehr schwer sichtbar. Über die Variabilität