Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)

Szelényi, G.: Über die Chalcididen-gattungen Arthrolysis Först. und Picroscytus Thoms. (Hym.)

Gruppe Ii Mandibeln mit 3, bzw. 4 Zähnen, Flagellum des Männchens wirtelhaarig, mit knotigen Gliedern, Flügel mit Speculum, Keule mit dornartiger Spitze. Gruppe II: Mandibeln mit 3, bzw. 4 Zähnen, Flagellum des Männchens gleichmäßig behaart, die Glieder nicht knotig, Flügel ohne Speculum (Keule mit dornartiger Spitze?) Gruppe III: Mandibeln mit 4, bzw. mit 4 und 5 Zähnen, Männ­chen unbekannt, Keule ohne dornartige Spitze, (die Flügel mit oder ohne Speculum?). Gruppe IV: (Mandibeln?). Flagellum des Männchens nicht wir­teiförmig behaart, die Glieder nicht knotig, Flügel ohne Speculum, Abdomen des Weibchens stark verlängert. In die erste Gruppe fallen scabriculus NEES, meridionalis MASI, albicrus MASI, Ruschkae MASI und außerdem auch Stylophorella perplexa ASHM. Letztere Art scheidet als nomen nudum automatisch aus, dagegen wurde in der Gattungsdiagnose die ungleiche Be­zahnung 3:4 der Mandibeln ausdrücklich hervorgehoben. Die von mir untersuchten ungarischen Exemplare von P. scabriculus sowie P. globulariae m. haben dieselbe Mandibel-Bezahnung. Diese Gruppe repräsentiert die eigentliche Gattung Picroscytus (Genotype: P. scabriculus NEES, 1834). In die zweite Gruppe gehören die von MASI beschriebenen Ar­ten sumatranus, Modiglianii, birmanus und indorum, deren selb­ständiger Gattungscharakter übrigens schon vom Autor selbst fest­gestellt worden war, und der sich in den nicht knotigen, gleich­mäßig behaarten Flagellumgliedern des Männchens, sowie in der konischen Gestalt des Abdomens, ferner in dem Fehlen des Spécu­lums am Vorderflügel äußert. Leider läßt sich aus der Beschreibung nicht feststellen, ob die Keule dornartig zugespitzt ist oder nicht. Ich möchte diese Gruppe als eine eigene Untergattung von Picroscy­tus abtrennen und sie zu Ehren des Herrn Professor DR. L. MASI als Masioscytus nov. subg. benennen, (Genotype: Picroscytus Modiglianii MASI, 1927.). In die dritte Gruppe verweise ich die drei GiRAULTschen Arten flaviventris, mirificus und trilongifasciatus. Auf Grund der Zahl der Mandibelzähne und des Fehlens der dornartigen Verlängerung auf der Keule halte ich diese Gruppe für eine besondere Gattung und benenne sie Propicroscytus nov. gen. (Genotype: Arthrolysis trilongi­fasciatus GIRAULT, 1915.) Die vierte Gruppe ist allein durch A. Guyoni GIRAUD vertreten, die somit als einzige Art in der Gattung Arthrolysis Auer*, verbleibt. Obzwar sich, wie schon hervorgehoben wurde, verschiedenes

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