Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)
Szelényi, G.: Über die Chalcididen-gattungen Arthrolysis Först. und Picroscytus Thoms. (Hym.)
erster über Pteromalus scabriculus NEES 1834 (p. 100), den er als kongenerisch mit seiner A. Guyoni betrachtete, gab allerdings keine Neubeschreibung, sondern wies nur auf einige augenfällige Unterschiede hin, die zwischen P. scabriculus NEES und Arthrolysis sensu FÖRSTER bestehen. Im Jahre 1878 wurde P. scabriculus NEES von THOMSON (p. 58ff), tüchtig wie immer, neubeschrieben und für diese Art die Gattung Picroscytus gegründet. Im Jahre 1896 beschrieb ASHMEAD (p. 158) aus Nordamerika den schwer deutbaren Picroscytus nigrocyaneus, dessen Gattungszugehörigkeit infolge der allgemein gehaltenen Diagnosen im höchsten Grade unsicher ist („Antennáé inserted just above the clypeus"! !). Im Jahre 1898 wurde von DALLA TORRE (p. 88) auf Grund der latenten Isogenotypie, die einerseits durch das Einbeziehen von Pscabriculus in die Gattung Arthrolysis von Seiten GIRAUD'S, anderseits aber durch den klaren genotypischen Rang derselben Art bei Picroscytus THOMS. entstand, letztere Gattung als synonym zu Arthrolysis erklärt. Im Jahre 1904 erklärte ASHMEAD (p. 276) Pteromalus scabriculus für die Genotype der Gattung Arthrolysis, indem er die Synonymisierung DALLA TORRE'S anerkannte. In derselben Arbeit stellte er (p. 275) die Gattung Stylophorella auf (die Genotype S. perplexa ASHM. blieb jedoch unbeschrieben!) Im Jahre 1909 vertrat SCHMIEDEKNECHT (p. 287) dieselbe Ansicht, indem er DALLA TORRE'S, bzw. ASHMEAD'S Standpunkt wiedergab. Gleichzeitig veröffentlichte CRAWFORD (p. 98—99) eine Bestimmungstabelle der Metastenini, in welcher er Stylophorella ASHM. als synonym zu Picroscytus THOMS. erklärte und sowohl diese Gattung als auch Arthrolysis FORST, als gültige Genera anerkannte, indem er Picroscytus durch die dornartig zugespitze Fühlerkeule von allen bis dahin bekannten Gattungen unterschied, während er Arthrolysis in die Gruppe verwies, deren Mittglieder sich durch das Fehlen eines solchen Merkmales, ferner durch das Vorhandensein nur eines einzigen Ringgliedes auszeichnen. Im Jahre 1915 beschrieb GIRAULT (p. 190ff) 3 Arten aus Queensland, uzw. Arthrolysis flaviventris, mirificus und trilongifasciatus* Das Fehlen der pfriemenförmigen Spitze auf der Keule, ferner die Bezahnung der Mandibeln läßt unschwer erkennen, daß es sich hier um Arten einer mit Arthrolysis, oder Picroscytus keinesfalls identischen Gattung handelt, In demselben Jahr wurde von BORODIN (p. 876ff) zum ersten Male eine biologische Angabe über Picroscytus (sie!) scabriculus veröffentlicht. Die Art wurde als Parasit der Ten-