Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)

Gaál, I.: Das Klima des ungarischen Moustérien im Spiegel seiner Fauna

Teil aber schon verwitterte Kalksteiiibruchstückc aber dafür umso mehr. Seine Mächtigkeit ist sehr wechselnd (1.2—4 m) und erscheint im allgemeinen im hinteren Abschnitt der Höhle (Saal II) geringer als im vorderen. Sehr interessant ist die in diesem Ton einge­schlossene braun-schwarze Humus-Bildung im Saale II, die gleich­förmig, ungef. 0.1 m mächtig erscheint und annähernd im oberen Drittel der E-Schichte zur Ablagerung gelangt war. An der Schwelle zwischen Saal I und II beträgt aber ihre Mächtigkeit schon 0.25 m. Im Saal I ist die ganze, 35 m mächtige Bildung stark gegliedert (Abb. 1.). Im Profil sind 5 Bänke zu unterscheiden. Uns interessiert in erster Linie der Umstand, daß im obersten und untersten Mousté­rien-Horizont Steinwerkzeuge und aufgebrochene Knochen ziemlich häufig gefunden wurden, während weder in der Humus-Schiclne (E 2 ), noch in den Schichten E 3 und E 4 auch nur ein einziges Bruch­stück eines fossilen Knochens, oder ein Steinwerkzeug vorkam. Die meisten Steinwerkzeuge vom Charakter des Hoch-Moustérien. wie Faustkeile, Schaber, Bohrer, usw. lagen in der Schichte E lf was wahr­scheinlich mit der dort erschlossenen, großen Feuerstätte in Yerbin­Ahl). 1. Der vollständige Schichtenkomplex der Szelim-Höhle. -1 Jetztzeit; B Magdalénien und Solutréen: C Protosolutréen (Aurignaeien) : D Spät-Mousterien; Ei —E s Hoch- und Früh-Moustérien. Zeichenerklärung der Moustérien-Schichten : 1 =* grauer Flugsand, 2 = sandiger gelber Lehm. 3 = Humus. 4 — licht gelber Lehm, 5 =jbrauner Lehm mit Kalkschutt.

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