Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 34. (Budapest 1941)

Noszky, J.: Paläogeographische Kartenskizzen als Beitrag zur Kenntnis der Entwicklungsgeschichte des Tertiärs in Ungarn

tragen des dazu unerläßlichen ßeweismateriales ein fast uner­reichbares Ziel, jedenfalls aber ein unendlich viel an Kompromis­sen. Vorbehalten und Vorsicht erforderndes und noch dazu un­dankbares Beginnen, da die Ergebnisse — mögen sie auch vom wissenschaftlichen Standpunkte aus wünschenswert sein — sehr leicht, bezw. sehr bald veraltern und auch überholt werden. Die von uns angefertigten paläogeographischen Karten können daher unter den oben geschilderten Schwierigkeiten und notwendi­gen Kompromissen nichts anderes darstellen, als bescheidene Ver­suche, als mehr weniger subjektiv eingestellte M omen lauf nahmen, die von neueren objektiven Angaben und Beobachtungen fort­während modifiziert werden. Außerordentlich wichtige Ergebnisse, bezw. Beiträge zu diesen Modifikationen liefern (oder könnten wenigstens liefern) neben den geologischen Untersuchungen die an Zahl immer mehr zunehmenden Tiefbohrungen, die zahlreiche neue Angaben von solchen Gebieten erbringen, die von jüngeren Abla­gerungen, Bruchstücken, usw. bedeckt sind. Bedingung ist dabei natürlich, daß die zur Verfügung stehenden Proben eine zusam­menhängende. bezw r . vollständige Reihenfolge darstellen und daß sie einer entsprechenden wissenschaftlichen Kontrolle unterliegen. Bei der Herstellung der Kartenskizzen benützten wir als Aus­gangspunkt die normalen, grundlegenden stratigraphischen Mono­graphien, die neueren Beobachtungen und Untersuchungen, sowie auch die bisher erschienenen geologischen Spezial- und Übersichts­karten. Als solche Übersichtskarten wurden, abgesehen von dem ersten aus den 70-iger Jahren des vorigen Jahrhundertes stammen­den Versuche HAUERS, folgende Karten verwendet: 1. die von der Ungarischen Geologischen Gesellschaft 1896 herausgegebene „Mil­lenium' s-Karte im Maßstabe 1:1.000.000: 2. die 1922 erschienene Karte von LOCZY-PAPP-TELEKL die in einem Maßstabe von 1 : 900.000 alle bis ungef. 1910 eingelaufenen, neueren Angaben aus ganz Un­garn berücksichtigt und 3. die 1926 von der Ungarischen königL Geologischen Anstalt unter Baron F. NoPCSA herausgegebene Karte des südöstlichen Teiles Ungarns, also die von Siebenbürgen im Maß­stabe 1 : 500.000. Paläogeographische Kartenskizzen über kleinere, spezielle erd­geschichtliche Perioden, also den vorliegenden Kartenskizzen ähn­liche Versuche, liegen in unserer Literatur schon in größerer Anzahl vor. Außer den in umfangreicheren, allgemeineren Arbeiten (wie die von GY. PRINZ. K. ROTH von TELEGD, L GAÄL) publizierten zusani-

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