Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 32. (Budapest 1939)
Móczár, L.: Redősszárnyú darazsaink (Fam. Vespidae) elterjedése a történelmi Magyarországban
Formen: Nur eine Árt, 1.2 %. (S. XX.), kommt auschließlich auf der Balkanhalbinsel und im historischen Ungarn vor. — 12. Endemische Formen haben wir nicht, nur einige endemische Varietäten. (S. XX.). Mit den phytogeographischen Verhältnissen Ungarns sind wir — dank der ausdauernden Arbeit der Floristen — so ziemlich im Klaren. Von der Zoogeographie können wir nicht dasselbe behaupten. Mehrere zoogeographisch sehr interressante Gebiete des Historischen Ungarn sind noch nicht erforscht. Die in den letzten Jahren mit großem Schwung begonnene Faunenforschung wird zur Klarstellung des tiergeographischen Bildes unserer Heimat in hohem Grade beitragen. , r Die ersten Arbeiten, welche diesen Problemenkreis behandeln» erschienen von CHERNÉL, NAGY, ENTZ und SZILÁDY. Nach den ersten Versuchen erschien die die bisherigen Ergebnisse zusammenfassende Arbeit von L. Soós (18), in welcher er die Grenzen der zoogeographischen Distrikte Ungarns auf Grund der Verbreitung der Mollusken bestimmt. Seine zoogeographische Einteilung dient als Grundlage für die späteren Forscher. Nach seiner Arbeit erscheinen nacheinander die die Verbreitung der Spinnen, Tenebrioniden und Schmetterlinge behandelnden Arbeiten von KOLOSVÁRY (5), KASZAB (4), und SZENT-IVÁNY (19, 20). Entsprechend den Lebensbedingungen der einzelnen Gruppen stimmen die zoogeographischen Karten der erwähnten Autoren untereinander nicht in jeder Hinsicht überein. Meine Meinung über das Gesamtbild der Zusammensetzung unserer Fauna und die darauf bezügliche zoogeographische Karte weicht von derjenigen der früheren Autoren in folgenden Punkten ab: Soós betont auf Grund der 30 % der endemischen Molluskenfauna, daß die Fauna des Karpatenbeckens isoliert ist, und teilt das Gebiet infolge seiner ziemlich vollständigen zoogeographischen Einheit nur in 3 Distrikte ein. Demgegenüber kamen die vor nicht langer Zeit abgeschlossenen, entomologischen Ergebnisse zu der Schlußfolgerung» daß unsere Fauna in hohem Grade gemischt und hauptsächlich aus mediterranen, pontischen und pontomediterranen Elementen, zusammengesetzt ist. Das Vorkommen dieser und noch vieler anderer Elemente bedingte die Aufteilung des historischen Ungarn in mehrere, kleinere zoogeographische Einheiten. Das die erwähnten Elemente tatsächlich ihren Treffpunkt in unserer Heimat haben, beweist die Verbreitungskarte dreier Arten auf S. XXX. Die Zahl unserer Endemismen ist auch viel geringer, als bei den Mollusken. Macrolepidoptera 0.6 %, Coleoptera 2 %, Hymenoptera 2.5 %. Der zweite, weniger wichtige Unterschied liegt in der Grenze