Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 32. (Budapest 1939)
Duda, O.: Revision der afrikanischen Drosophiliden (Diptera). I
zerfetzt, nach LAMB'S Zeichnung wie fracticosta bzw. gratiosa geädert. Dettopsomyia f ormosa LAMB, 1914, (8) p. 350, Seychellen; Flügel: Fig. 33; Fliege: Fig. 36; Stirn: Fig. 37; Gesicht: Fig. 38; Kopf im Profil: Fig. 39. LAMB'S Flügelbilder sind ungenau und leicht irreführend; auf Fig. 36 ist der lange Aderfortsatz einwärts des Einschnitts an der ersten Längsader nicht gezeichnet, am Fiügelbild Fig. 33 undeutlich, dagegen ist die starke Aufwärtskrümmung der zweiten Längsader bei Fig. 36 richtig gezeichnet, bei Fig. 33 undeutlich. Die drei vorn stehenden Orb. vermißt man auf den die linke Stirnseite darstellenden Bildern; bei Fig. 37 sind sie rechts an ihrer Insertionsstelle eingezeichnet. DE MEIJERE beschrieb 1914 (6a) p. 263 eine Art aus Semarang, Java, als Drosophila tectifrons [Leucophenga], welche der Typus der von mir aufgestellten Gattung Oxystyloptera (12a) p. 192 geworden ist. Die Gattung ist dadurch ausgezeichnet, daß die Costa einwärts der Mündung der ersten Längsader stielförmig verlängert und am Ende des Stiels mit zwei kräftigen Costalen besetzt ist — siehe Flügelbild im „Beitrag z. Syst", Tafel III, Fig. 42 —; ferner ist das Flügelende, ähnlich wie bei Oxyleucophenga HENDEL, auffällig spitz, was wohl DE MEIJERE veranlaßt hat, Leucophenga in Klammern beizufügen. Zu dieser Gattung gehört auch Scaptomyza bimaculata DE MEIJERE; tectifrons hat einen, glänzend gelben, bimaculata einen mattgelben Thorax; beide Arten haben nur je zwei starke D.; die v. D. stehen weit vor den h. D.; die A. sind in zahlreichen Reihen angeordnet. Ich fand unter den Indeterminaten des Ung. Nat.-Museums ein $ einer Art mit gleicher Flügelbildung und gleichem Aderverlauf, doch mit je drei starken D.; ich verzichte darauf, für diese Art eine neue Gattung zu bilden, ziehe vor, als gattungscharakteristisch die Fliigelbildung in den Vordergrund zu stellen und zähle zu Oxystyloptera nunmehr alle Arten, deren Costa einwärts der Unterbrechung an der ersten Längsader einen langen, am Ende kräftig beborsteten Zipfel bildet, an der Mündung der 3. Längsader abgeknickt ist und etwas verdünnt die 4. Längsader erreicht. Die bisher gefundenen Arten haben sechs oder mehr Reihen A., vier oder sechs starke, in großen Längsabständen inserierte D. und nur je eine starke H. Der Gesichtskiel ist nasen- oder rammsnasenförmig, die Stirn vorn breiter als in der Mitte lang, die Augen sind deutlich und dicht behaart; Fühler. Rüssel und Taster sind ähnlich wie bei