Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 32. (Budapest 1939)

Duda, O.: Revision der afrikanischen Drosophiliden (Diptera). I

zeichnetes Exemplar als guttiventris beschrieben, 1918 (6e) p. 342 noch eine dritte Farbenvarietät skizziert. In allen Fällen hat es DE MEIJERE unterlassen, das Geschlecht der beschriebenen Unica festzustellen bzw. anzumerken. Ich glaubte ein vorsichtshalber von mir als fuscipennis n. sp. ? (12b) p. 28 von mir beschriebenes $ des Ung. Nat.-Museums aus Formosa könne möglicherweise das zu guttiventris DE MEIJ. gehörige $ sein; doch fand ich jetzt unter dem reichlicheren Material aus Afrika einige $$ des Ung. Nat.-Museums aus Uganda (KATONA), die mit ziemlicher Sicherheit zu einigen 99 passen, die ich von guttiventris DE MEIJ. und von mir als guttiventris aufgezählten 99 aus Formosa (12b) 28 nicht zu unterscheiden vermag; hiernach ist fuscipensis mihi entweder eine andere Art als gutti­ventris DE MEIJ. oder eine ostasiatische Varietät dieser Art. Ich be­zeichne zur näheren Unterscheidung von fuscipennis die afrika­nischen S3 aus Uganda als guttiventris var. curvipila, weil sie im Gegensatz zu dem $ von fuscipennis aus Formosa eine auffällig lange gekrümmte subapikale Borste an den Tastern besonders auszeichnet, sonst nur durch ungefärbte Flügel von fuscipennis unterscheidbar sind, und gebe von ihnen folgende Beschreibung: Körperlänge 2 mm; Kopf so breit wie der Thorax; Gesicht gelb, gattungstypisch gekielt; Stirn etwa ein Drittel so breit wie der Kopf, mit parallelen Seitenrändern, etwa IVLnial so lang wie breit, rotgelb, gelb beborstet; Ozellenfleck schwärzlich; Scheitelplatten den Augenrändern anliegend, bis zur Stirnmitte reichend; Orb. kräftig; h. r. Orb. fast doppelt so weit hinter den p. Orb. wie vor den i. V.; v. r. Orb. dicht hinter und wenig auswärts der p. Orb., wenig kürzer als die p. Orb.; Pv., wie gewöhnlich, sehr klein; Po. und i. V. stark; Augen nackt; Backen sehr schmal, gelb; Kb. mäßig stark; folgende Or. sehr fein und kurz; Rüssel und Taster gelb; diese mäßig groß und ziemlich schmal und spitz endend, unten subapikal mit einem abwärts gekrümmten Borstenhaar, das etwa doppelt so lang wie der Taster breit ist. Hinterkopf gelbrot, nur zentral über dem Flalse schwarz. Thorax und Schildchen rotbraun, gelb beborstet, nicht im ge­ringsten silbrig bereift, nur sehr matt glänzend; A. sehr dicht und unregelmäßig gereiht: h. D., wie gewöhnlich: stark; v. D. so stark wie die Psk., den h. D. näher als diese den Psk.; nur je eine starke H. vorhanden; übrige Borsten des Mesonotums wie gewöhn­lich; a. Rb. einander etwasj näher als den 1. Rb.; v. und u. StpL stark: h. Stpl. winzig; Schwinger rotgelb.

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