Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 32. (Budapest 1939)

Szilády, Z.: Über paläarktische Syrphiden. III

Kopf oben auffallend breiter, herzförmig. Stirn {$) dreieckig, bedeutend länger als breit. Fühler und Gesicht durch feine Bereifung weiß schimmernd, obere Mundecke stark hervorgezogen, mit einem kleinen Randhöcker. 3. Fühlerglied klein, kreisrund, 2. Glied ziem­lich groß und dick. Scheitelhaare lang, schwarz. Mittelleib vorne beiderseits bis zu den Schulterschwielen weiß schimmernd, Mittelrücken mit kurzen, fahlgelben Haaren. Schild­chen mit zwei kurzen, gelben, geraden Randborsten. Hinterschienen mit einer dornförmigen Verlängerung so wie bei Zelima. Ein S aus Körösmező, Nordostungarn, im Ungarischen National­museum. Körperlänge: 5*5 mm. Diese besondere Fliege hat mit manchen Arten der Gattung Zelima viel Gemeinsames. Ich betrachte sie auch als Bindeglied zwi­schen den Spheginiinen und Zelima. Jedenfalls weisen aber die proximalen Querader, die schmale Alula etc. auf den Verwandt­schaftskreis von Sphegina hin. Sphegina clunipes FALL. Neben der Stammform kommt oft eine dunklere Varietät mit ganz schwarzem Hinterleib vor, die schon von STROBL als var. nigra MG. abgesondert wurde. Sphegina cornifera BECK. Die $$ sind der Beschreibung entsprechend gebaut, nur sind die hornartigen Genitalanhänge (Cerci) kürzer und die ihnen gegen­über hervortretende Ventralplatte trägt ein Haarbüschel, welches an der Abbildung SACK'S (Seite 121, Textfig. 183.) nicht dargestellt wurde. Die Spitzen der Cerci stecken da (wahrscheinlich in Ruhe­stellung) unter dem Rande der genannten büschelhaarigen Sternit­verlängerung. Die bis jetzt nicht bekannt gewesenen ?? sind denen von S. clunipes ähnlich, nur ist die Stirn viel breiter und ganz glänzend schwarz. Ihre Breite steht der der Augen nahe. Der Hinterleib ist rotbraun, Endtergit braungelb, 1. und 2. Tergit glänzend schwarz. Diese interessante Art ist in unserer Sammlung aus Schlesien und aus den Gebirgsgegenden Ungarns vertreten u. zw. aus Nordun­garn (Turcsek), Nordostungarn (Kőrösmező) und Transsylvanien (Mehadia). Die ersten 5? wurden (mit einem S) von K. KERTÉSZ bei Kőrösmező gesammelt.

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