Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 32. (Budapest 1939)
Szelényi, G.: Neue paläarktische Scelioniden (Hym. Proct.)
Flügel bräunlich angelaufen, deutlich getrübt, fast dreimal so lang als breit (1.176 : 0.504), Subcostalis gerade, das vordere Viertel etwas überragend (0.322). Länge 1.5 mm. Ein Weibchen, Ungarn: Kőszeg (12. V. 1937, SZELÉNYI). Type in der Sammlung des Ung. Nationalmuseums, Budapest. Von I. discessus n. sp. durch den matten Kopf und Thorax, durch das lange 1. Fadenglied, durch die queren Keulenglieder, durch die gebräunten Flügel, ferner durch das dichter und länger gestreifte 2. Segment verschieden. 2. Platytelenomus DODD. Die Gattung Platytelenomus war bis jetzt aus der paläarktischen Region nicht bekannt, sie wurde aus Australien beschrieben (P. planus DODD, 1914, Ent. News, XXV. 126). Vor einigen Jahren beschrieb NIXON eine weitere Art dieser Gattung aus British Sudan (P. hylas NIXON, 1935, Trans. Ent. Soc. London, LXXXIII. 74). Im Jahre 1937 erbeutete im Laufe einer gemeinsamen Excursion Herr Ing. S. NowiCKi (Warszawa) in der Nähe von Budapest ein Weibchen am 9. Juli. Im Laufe der darauffolgenden zwei Wochen gelang es mir an demselben Fundort noch weitere 4 Weibchen zu fangen. Das Männchen blieb mir unbekannt. Platytelenomus danubialis n. sp. Weibchen. Einfarbig schwarz, nur Knie und Tarsen dunkel rotbraun. Der ganze Körper stark plattgedrückt. Kopf fast 5-mal so breit als lang (0.266 : 0.056), Scheitel sehr schmal, matt, lederartig. Ocellen in einer bogigen Linie stehend, die hinteren zweimal so weit von einander (0.0140) als von der vorderen (0.070) entfernt, fast den Augenrand berührend. Stirn nur unmerklich breiter als lang (0.161 : 0.154), glänzend glatt, ohne alle Skulptur, ohne Längsfurche und ohne Eindruck, zwischen den Antennen mit einem Höcker, der sich nach hinten als eine sehr undeutliche Leiste fortsetzt und das vordere Drittel der Stirn erreicht. Augen länglich (0.140 : 0.070), kurz behaart. Schläfen ganz fehlend. Wangen kaum halb so lang als das Auge, lederartig, schimmernd, mit einer Längsleiste vom Augenrand bis zur Mandibelbasis. Mandibeln mit 5 kleinen Zähnen. Antennen 11-gliedrig, mit einer 5-gliedrigen Keule. Scapus 4-mal so lang als breit (0.112 : 0.028), so lang als die 5 folgenden Glieder