Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 32. (Budapest 1939)

Szilády, Z.: Gentialmerkmale der Weibchen unserer Tipula-Arten und einige Bemerkungen über unsere Tipuliden

Pachyrrhina Schummeiii RIEDEL. Ein Weibchen dieser Art erhielt das Ungarische Nationalmuseum Ton Herrn RIEDEL aus ördingen. Es ist P. lunulicornis sehr ähnlich, nur dunkler gefärbt. An den Pleuren sind vier schwarze Strichet vorhanden und der Hinterleibsstreifen nimmt die obere Fläche mit Ausnahme der Vorderwinkel ganz ein. Tipula nubeculosa MG. alis reductis. Die Sammlung des Ungarischen Nationalmuseums erhält ein Weibchen mit verkümmerten Flügeln, gesammelt von Herrn SCHULTZ in Jerdoroka bei Irkutsk, im August 1913. Bei der Bestim­mung bemerkte diesbezüglich RIEDEL: „mir unbekanntes 9, nubecu­losa MG. nahestehend. Vielleicht ist die stummelartige Verkür­zung der Flügel auf einen Zufall, — verhinderte Weiterentwick­lung — zurückzuführen." Dieses Exemplar besitzt ganz kurze, zu­sammengeschrumpfte Flügelanlagen, welche ganz richtig nur durch Verhinderung ihrer Entfaltung zu deuten sind. Ein ähnliches Weib­chen fand ich aber im Retyezát-Gebirge (Südkarpaten) am 26. Juli 1898 in einer Seehöhe von 2100 m. Dieses hatte schon halbentwickelte Flügel ohne Flecken, von kaum halber Hinterleibslänge. Das Tier ist im ganzen halbreif, doch durch seine wohlentwickelten Genital­lamellen zweifellos zu nubeculosa MG. gehörig. Hier mag diese Er­scheinung jedenfalls als Folge einer Kältestörung gelten.

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