Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 32. (Budapest 1939)
Szunyoghy, J.: Kritik der Artberechtigung von Spalax Labaumei (Matschie)
die Zeichnungen der Zähne von Spalax labaumei von den Illustrationen des erwähnten Werkes abweichen, sind nur unbedeutend und ausschließlich die Folgen verschiedener Abnutzungen der Kauflächen. Die Beschaffenheit der vorderen Seite der Nagezähne erwähnt MATSCHIE an zwei Stellen, er schreibt: .,Die oberen Nagezähne sind wie die unteren ohne deutliche Schmelzrippen" (Op. cit. p. 36); und: „in der Mitte der unteren Schneidezähne keine Schmelzrippe vorhanden ist" (Op. cit. p. 57). Diese Charakterisierung trifft auch für Spalax monticola anatolicus zu, da wir ja auf Seite 92 des MÉHELY'schen Werkes die Angabe finden, daß er nur auf der Vorderseite der oberen Nagezähne 1 „eines jungen Exemplares (Burnabad) Spuren der für Spalax Ehrenbergi charakteristischen Längsschmelzrippen fand. An der Vorderseite der unteren Nagezähne erscheinen die Schmelzrippen bei Spalax Ehrenbergi viel häufiger als an den oberen. In einem Falle ist die innere und initiiere Rippe scharf, die äußere hingegen nur in Spuren entwickelt (Paradisos, ad. 9), bei einem anderen Exemplar erscheint die äußere und innere Rippe klar genug (Paradisos, ad. 9), an einem Exemplare sind alle drei Rippen schwach (Paradisos, ad. 9), an einem anderen Exemplare ist nur die äußere Rippe vorhanden (junges Exemplar aus Burnabad), an drei Exemplaren fällt nur die innere Rippe auf (Junges aus Burnabad, altes 9 aus Paradisos und altes $ aus Paradisos), an vier Exemplaren hingegen fehlen sämtliche Rippen". Diese Beschreibung beweist, daß die Schmelzrippen in sehr verschiedenen Entwicklungstadien erscheinen, bei 50% des Untersuchungsmateriales sogar vollkommen fehlen. Die von MATSCHIE betonte, oben erwähnte Eigenschaft päßi daher ebenfalls vollkommen auf Spalax monticola anatolicus, MATSCHIE befaßt sich mit den Wurzeln und Alveolen der Backenzähne nur sehr kurz. Er schreibt: „Die Wurzeln der oberen und unteren Backenzähne sind fast vollständig verschmolzen, die Alveolen der beiden vorderen Backenzähne in beiden Kiefern sind nur am Außenrande noch mit Spuren von Scheidewänden versehen" {Op. cit. p. 56). Auch diese Charakterisierung paßt auf Spalax monticola anatolicus, denn wenn wir MÉHELY'S Beschreibung betrachten, so kommen wir ungefähr zu demselben Ergebnis. Schreibt doch MÉHELY auf Seite 98 seines Werkes folgend: 1 „Die Wurzeln der 1 Wörtlich übersetzt aus der ungarischen Ausgabe des Werkes von MÉHELY: Species Generis Spalax (1909).