Pongrácz Sándor (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 31. (Budapest 1938)

Wagner, J.: A kiscelli közép-oligocén (Rupélien) rétegek kétkopoltyús Cephalopodái és új Sepia-félék a magyar eocénból. (Palaeobiologiai tanulmány)

DIE DIBRANCHIATEN CEPHALOPODEN DER MITTEL­OLIGOZÄNEN (RUPÉLIEN) TONSCHICHTEN VON KISCELL UND NEUE SEPIINAE AUS DEM UNGARISCHEN EOZÄN. (Mit 4 Abbildungen im ungarischen Text.) Von Dr. Hans AVagner. (Ungarisches Nationalmuseum). I. Die dibranchiaten Cephalopoden der mitteloligozänen Tonschichteit von Kiscell. Verfasser bearbeitet in der vorliegenden Arbeit die Reste der Zweikiemer-Cephalopoden der mitteloligozänen Tonschichten von Kiscell bei Budapest. Diese Tongruben liegen unweit voneinander (Remetehegy, Szépvölgy, usw.) und das Alter der Schichten muH nach der übereinstimmenden Auffassung der Fachleute in das Mit­teloligozän (Rupélien) gestellt werden. Diese nebeneinander liegen­den Fundorte stellen die bisher bekannten reichsten fossilen Sepien­Friedhöfe dar, in denen die Schulpen dieser Tiere gar nicht selten vorkommen. Sämtliche durchgesehene Reste wurden von Herrn Bergwerkdirektor ISTVÁN HARMAT gesammelt, ihre Individuenzahl be­trägt bei der häufigsten Art: Sepia Harmali nicht weniger als 140. Hievon gehören 56 Exemplare der Sammlung der Mineralogisch­Palaeontologischen Abteilung des Ungarischen Nationalmuseums an, 55 bilden das Eigentum der Kgl. Ungarischen Geologischen Anstalt, und 29 befinden sich im Besitze des Sammlers. Ein derart häufiges Vorkommen von Sepia-Schulpen war in der palaeontologischen Lite­ratur bisher noch überhaupt nicht bekannt. Systematischer Teil. Gattung: Sepia LINNÉ, 1758. 1. Sepia Harmati SZÖRÉNYI, 1955. Diese Art bildet den weitaus größten Teil des Dibranchiaten­Materials. Wie schon oben erwähnt wurde, konnten 140 Reste dieser Art untersucht werden. Die Erhaltung der Exemplare ist sehr ver­schieden. Es wurden neben großen, fast ganz tadellosen Stücke auch solche gesammelt, die sich in einem sehr schlechtem Erhaltungszu­stand befanden, der größte Teil des Materials ist aber relativ gut erhalten und für wissenschaftliche Untersuchungen vollkommen ge-

Next

/
Thumbnails
Contents