Pongrácz Sándor (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 31. (Budapest 1938)

Kretzoi, M.: Die Raubtiere von Gombaszög nebst einer Übersicht der Gesamtfauna. (Ein Beitrag zur Stratigraphie des Altquartaers)

gegenüber dem Plaisancian eine gut charakterisierte Regressions­Phase darstellt. Die zweite Phase könnte bis zur Lösung der Frage, welcher (falls überhaupt einer) der zahlreichen Namen, wie Butleyan, New­bournian, Poederlian, etc. dieser Periode zutrifft, als Barótian (nov.) bezeichnet werden. Die dritte und vierte Faunenphase ist zwar mit Villafra n­c h i a n im allgemeinen belegt. Doch scheint mir eine weitere Auf­teilung ins untere und obere Villafranchian (also in A u v e r g­neia n 23 und A r n i a n=Valdarnian) aus oben ausgeführten Grün­den für zweckmäßig. Die fünfte Periode ist mit dem Namen Cromerian genügend belegt, während die sechste anstatt dem überhaupt nicht der Stra­ligraphie zugehörigen und naturgemäß in ihrem Umfang sich nicht mit einer tatsächlichen geologischen Periode deckenden Bezeichnung der Archäologie Chelléan das korrekterrc PoHLiG'sche M o s­b a c h i a n empfehle. * Eine weitere, hier zu erörternde Frage wäre noch die der Ab­grenzung des Pliocaens gegen das Quartaer; eine in letzter Zeit wieder (unnützerweise) umstrittene Trage. In dieser Hinsicht sind die Meinungen in dreierlei Richtungen auseinandergegangen. Ein großer Teil der Geologen und besonders die amerikanischen Vertebraten-Palaeontologen vertreten die Ansicht, daß Perrier und Valdarno schon ins Quartaer fallen sollten. Wie HAUG sich (90, 1751) ausdrückt: „Le Quaternaire ...est nettement séparé du Néogéne par l'apparition brusque de plusieurs genres in­connus dans le Néogene. au moins en Europe. en partculier, parmi les Mammiféres Elephas, Equus, Bes." Die zweite Ansicht wird neben der Mehrzahl der deutschen Forscher besonders durch STEHLIN (55, passim) und überhaupt durch die Basler Schule vertreten (8, p. 329). Sie legen die Grenze, wie es bereits für die alte Schule als richtig galt, (Aussterben des letzten Mustodon in Europa), nach Valdarno und vor Beremend­Villány. Die dritte Ansicht ist von einigen Mo­nographen einzelner Faunen Elemente (NEHRING, MÉHELY, HINTÓN, KORMOS, also Zoologen, bzw. Quartaerpalaeontologen) von Zeit zu Zeit mit großen Eifer vertreten. Sie sind alle der Meinung, daß 23 Vielleicht parallelisierbar mit Icenian.

Next

/
Thumbnails
Contents