Zsivny Viktor (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 30. (Budapest 1936)

Herrmann, M.: Diabáz és bazalt a Witwatersrandről

Der Eiistatitaugit ist beinahe farblos, kaum hellgrau grünlich, ohne Pleochroismus; opt. Charakt.: + ; (Q > v); die Dispersion ist stärker um der zu c näher liegenden Achse, geringer bei der an (100) austretender; die maximalem Auslöschungen c : c bewegen sich zwischen 40°—45°. Der basaltische Augit ist sehr hell gelblich­bräunlich mit einem Stich in's Violett Pleochroismus kaum merk­bar: stärker nach, C als nach Ct; opt. Charackt. +; die Dispersion (Q>D) ist stark. Die maximalen Auslöschungen c : C = zwischen 53°— 59°, also höher, als bei den normalen basaltischen Augiten. Diese Eigenschaft weist auf einen Ti-Gehalt. Sanduhrstruktur wurde nicht beobachtet. Einige Individiien sind zonar aufgebaut; die hellgelbli­che Farbe des Kernes geht den Rand in dünkleres violett über. In diesen zonar struirten Augiten ist die Auslöschung der Randzone mit umgefähr 5° größer als die des Kernes; ihr Ti-Gehalt ist höher. Zwillinge nach (100) sind häufig. Poikilitische Struktur ist häufig zu beobachten: die durch die Feldspatleisten ophitisch zerschnitte­nen xenomorphen Augit-Körner werden mit kleinen Plagioklasen, chloritischen Aggregaten, Magnetit-Körner, kleine Quarz-Körner häufig durchsetzt; hie und da fand ich auch einige Apatit-Nädelchen. sowie ein — charakteristischen Pleochroismus zeigendes — Biotit­Schüppchen. Hie und da ist beginnende Umwandlung zu beobach­ten. Es zeigt sich Uralitisierung: der Augit wandelt sich in grünen Amphibol, stark-doppelbrechenden, citronengelben — farblosen Epi­dot, smaragd-grünen, pleochroitischen Chlorit und keinen Pleo­chroismus zeigenden Serpentin um. Einige kleinere Enslatit-lLovneT waren farblos mit niedriger Interferenzfarbe und paralleler Auslöschung. Das gefundene Diallag-Korn. war mit Ilmenit zusammengewach­sen. Der Pleochroismus des Diallages ist kaum merkbar: Ct — C — grünlichgrau, b = gelblichgrau. Opt. Charakter: +• Charakteristi­sche Spaltung nach (100). Unter den Erzen herrscht Ilmenit über Pyrit und Magnetit. Die Ilmenit e sind tafelförmig mit den charakteristischen (0001 ), (1010), (0112) Formen. Schwarz, opak; in auffallendem Lichte stark metallglänzend. Die Größe der Täfelchen wechselt bis 0.8 mm. Sie zeigen alle Eigenschaften des typischen Ilmenites: auch ,,Schalen­bau" nach (1010) und an den Rändern Umwandlung in Leucoxen ist zu beobachten. Das bei der chemischen Analyse gefundene Vanadin ist wahrscheinlich an Ilmenit gebunden.

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