Zsivny Viktor (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 30. (Budapest 1936)
Kőfaragó-Gyelnik, V.: Revisio typorum ab auctoribus variis descriptorum II.
Nomenklatur: Dermatocarpon subcruslosum (NYL.) A. ZAHLBR. f. rubescens (TIMKÓ) GYELNIK n. comb. Liehen sectionis Endopyrenium. 111. Endopyrenium traehyticum HAZSL. in Verhandl. Verein f. Naturkunde Preßburg V. I860—61. p. 7. — Der Typus liegt im herb. univ. Budapest. — Der Original Wortlaut der Etikette lautet: ^,Endocarpon traehyticum H. Sóvári vár sziklán." Thallus fuscocinereus, 100—350 micr. crassus, substrato adpressus, rimoso-areolatus, superne subpruinosus, ad marginem lobato-effiguratus. Gonidia pleurococcoidea, viridia, globosa, 4—8 micr. magna. Nucleus J + coeruleus. — Areolen rundherum von einer undeutlichen paraplektenchymatischen Schicht eingeschlossen, unten und an den Seiten mit mehr oder minder dicken, schwarzen (unter Mikroskop dunkelbraunen) Unterlager. Unterlager dünner oder höchstens so dick wie das Lager. In einer Areole sind 1—2, rundlich birnförmige und mit farblosem Gehäuse versehene, 250—300 micr. hohe, 180—215 micr. breite Perithezien völlig eingesenkt, nur die Mündung ist über das Lager ein wenig erhaben und schwarz (unter Mikroskop dunkelbraun). Was ZSCHACKE (in Rabenhorst, Krypt. Fl. IX. Abt. 1/1. 1954. p. 612) erwähnt: „Gehäuse... wie bei D. monstruosum bis zur Hälfte von einem schwarzen, zarten Außengehäuse bedeckt" habe ich nicht gesehen. Paraphysen habe ich auch nicht gesehen. Sporen zu 8 in einem Schlauch, ellipsoid, einzellig, farblos, 4—6.5: 9—15 micr. groß. — Similis Dermatoc. suberustoso (NYL.) ZAHLBR. sed silieeicola, thallus plerumque tenuior, lobi minores et nuncleus J + coeruleus. Nomenklatur: Bona autonoma species silieeicola: Dermatocarpon (sect. Endopyrenium) traehyticum (Endopyrenium traehyticum HAZSL. 1. e.) VAIN, in Természetr. Füz. XXII. 1899. p. 557. 112. Liehen conspersus ACH. Lichenogr. Suec. Prodr. 1798. p. 118; Parmelia conspersa ACH. Meth. Lieh. 1805. p. 205; ACH. Lieh. Univ. 1810. p. 486; ACH. Syn. Lieh. 1814. p. 209. Das Herbar von ACHARIUS ist in dem Bot. Museum zu Helsinki aufbewahrt. Die einzelnen Exemplare sind auf kleine viereckige weiße Papierstücke aufgeklebt. Den Namen und eventuelle Bemerkungen hat ACHARIUS auf das Papier der Unterlage neben die Pflanze geschrieben. Mehrere solcher weißen Unterlagen sind auf rote Deckpapiere aufgeklebt, die etwa die Größe eines viertel Herbarbogens erreichen. Auf dem Deckpapierbogen der Originalexemplare der Parmelia conspersa sind links 4, rechts 5 weiße Papierstücke in der Weise befestigt wie dies die Abbildung zeigt.