Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 27. (Budapest 1930-1931)

Zimmermann, G.: A kanárimadár (Serinus canarius) csontos váza

Vom Os tribasilare ( Virchowi) ist das Hinterhauptbein ein dünner Knochenring, der das sehr grosse Foramen magnum umschliesst. Letzteres richtet sich mehr basal als kaudal. Das Basioccipitale trägt einen kleinen Kondylus (Monocondylia) (Abb. 23). Foramen jt/gidare etc. sind vorhanden. — Das Keilbein bildet den grösseren Teil der Schädelbasis, am Präsphenoidale sind die Orbitalflügel klein, am Basisphenoidale die Temporalflügel grösser (Alae magnae). — Das Siebbein bildet mit seiner Lamina perpendicularis (Abb. 24) die beiden grossen Augenhöhlen trennende Scheidewand und weist meist eine durch eine Membran geschlossene Öffnung auf. Die Lamina cribrosa ist stark verkümmert, Seitenteile fehlen. Ebenso fehlt ein Zwischen Scheitelbein. Die Scheitelbeine sind kurz und breit. Die Stirnbeine (Abb. 25) hingegen sind gross und bilden den grossen Teil des Schädel­daches. — Die Schläfenbeine (Abb. 24) erstrecken, sich bis auf die Schädelbasis, die Schläfenbeinschuppe artikuliert mit dem Quadrat ­bein. Das Felsenbein (Pars mastoidea, Pars petrosa) ragt in die Schädelhöhle hinein, ihre eingehendere Beschreibung kann hier in der kurzen Zusammenfassung nicht gegeben werden. Am Gesichtsschädel sind die Z w i s c h e n k i e f e r­beine (Abb. 23, 24, 25) lang und mächtig ausgebildet und als Grundlage des Oberschnabels zu einem Knochen verschmolzen be­stimmen sie dessen Gestalt. Das Oberkieferbein ist klein, seine Gaumenfortsätze stossen median zusammen (Abb. 23). Die Nasen­beine (Abb. 24) sind grösser, begrenzen mit den Zwischenkiefer­beinen die Nasenlöcher, der aborale Teil dieser beiden Knochen ist dünn, häutig, so dass der Oberschnabel hier beweglich ist. Die Joch­beine bzw. Quadratojugalia (Abb. 23—25) sind dünne Stäbchen, die mit dem Quadratbein artikulieren. Die Tränenbeine (Abb. 24—25) bilden den nasalen Teil der Augenhöhlen. Das Gaumen­bein, Flügelbein, Pflugscharbein (Abb. 23) begrenzen die Choanen. Von den beiden Nasenmuscheln ist die ventrale die grössere, die dorsale wölbt sich ventromedial ein. Das Quad­ratbein (Abb. 20 u. 21) verbindet gelenkig das Schläfenbein, das Quadratj ochbein und das Flügelbein; ihre unregelmässig-vier kantige Form, Flächen und Fortsätze werden im Original eingehend besprochen. Das Zungenbein besteht aus dem Basihyale, von diesem geht nach vorne das Entoglossum in das Innere der Zunge, während rückwärts der Stiel (Carina) und beiderseits die Zungenbein­äste folgen.

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