Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 27. (Budapest 1930-1931)

Zimmermann, G.: A kanárimadár (Serinus canarius) csontos váza

gerichteten Hackenfortsätze; mit dem sternalen knöchernen Abschnitt bzw. mit dem Os sternocosiale steht der vertébrale Abschnitt in beweglichen Zusammenhange. Das grosse viereckige Brustbein (Abb. 12 u. 13) besitzt an seiner Ventralfläche median einen starken Kamm, Crista sterni, zur An­heftung der Brustmuskeln. Weiters finden wir am kranialen, lateralen und kaudalen Rande Fortsätze. Der kraniale gabelartig verzweigte ist das Manubrium,, das mit der Furcula verbunden wird. An dem Manu­brium stehen die hier gut ausgeprägten Sulci articulares coracoidei mit­einander in Verbindung. Der vordere Lateralfortsatz ist spitz, dreieckig, der hintere Lateralforsatz ist unansehn­lich, die Trabecula kaudalgerichtet, hammerförmig, die Membrana inter­trabecularis findet man nur in Spuren. Der schildartige Brustbein­körper besitzt einen festeren Bandteil, der in eine mediale durchschei­nende dünnere Platte übergeht. Vom Gliedmassenskelett ist der Schultergürtel (Abb. 14 u. 15) vollentwickelt. Von den drei paarigen Knochen besitzt das säbelförmige Schulterblatt an seinem axillaren Ende drei Fortsätze (Proc. furcularis, Proc. humeralis, Proc. medialis). Das Raben­schnabelbein ist der stärkste Knochen des Schulfcergür tels, steht mit dem Schulterblatt in fester Verbindung und besitzt mehrere Fortsätze (Tuberositas furcularis, Tub. scaptdaris, Tub. humeralis). Der Gabelknoche n, bzw. die Schlüsselbeine bieten nichts erwähnenswertes dar. Am Oberarmbeine (Abb. 16 u. 17) ist die proximale Epi­physe kuppeiförmig gestaltet, weist mehrere Fortsätze (Tubercula, Caput) und eine Öffnung (Foramen pneumaticum) auf. Am Unterarm ist das Ell bogen bein (Abb. 16 u. 17) stärker, gekrümmt und an beiden Enden stark gegliedert. Die Speiche (Abb. 16 u. 17) ist kürzer, schwächer. Die Unterarmspalte gross. Das Karpalskelett besteht aus den Os carpi radiale (Abb. 18) und ulnare. Im Metakarpalskelett ist das Mc H klein und selbstständig, während das grössere Mc ]U mit dem ebenfalls längeren Mc lV verschmilzt (Abb. 18). Von den drei Fingern besitzt die mediale (1) und laterale (4) Vorderzehe einen, die mittlere (3) Vorderzehe aber zwei Phalangen (Abb. 18). An den Beckenglied m assen fehlt am Aufhänge­g ü r t e 1 (Abb. 9 u. 10), den beiden Becken bein en die Symphyse. Dorsal breitet sich das Darmbein, der grösste Beckenknochen aus und zieht sich parallel mit der Wierbelsäule in die Länge ; an einers Oberfläche unterscheidet man die konkave Pars glutaea und die konvexe

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