Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 27. (Budapest 1930-1931)
Krepuska, Gy.: Kiegészítő adatok Budapest véglényfaunájához
3Í welcher ausserdem heuer noch viel zu spät überschwemmt wurde, aus physikalisch-chemischem Standpunkte untersuchen zu lassen. Die stark bemoosten, an Humussalzen wahrscheinlich sehr reichen Gräben in Aquincum sind hinwieder vollständig verschwunden ; und doch hätten dieselben zu interessanten Vergleichungen mit den übrigen Fundorten Gelegenheit gegeben. In der tabellarischen Zusammenstellung (siehe Seite 25—31) habe ich jene Arten, welche nur aus dem betreffendem Teiche bekannt sind besonders hervorgehoben. Bezüglich der physikalisch-chemischen Angaben dieser Fundorte kann ich folgendes mitteilen : Chemisch-physikalische Angabe Teich an der ! LágymányosHorthy- (Átlós-) 1 Strasse Donauarm von TJjpest Hydrogen-Ion-Concentration (pH) 8-3 8-15 7-4 Freie CO a pro Liter . . . fehlt fehlt 9-0 cm 3 (17-6 mgr) Carbonation (mgr pro Liter) 59-4 54-2 0 Laugigkeitsgrad (cm 3 Normallauge pro Liter) . . 4-65 0-97 (auffallend wenig) 1*95 Hydrocarbonat-Ion (mgr 162-9 praktisch 0 85-8 Sulphat, Glaubersalz . . reichlich wenig 0 Soweit man aus der Protistenfauna dieser drei Fundorte allgemeine Schlussfolgerungen ziehen kann, so erscheint für die regionale Verbreitung nicht nur der Dinoflagellaten, sondern auch anderer Protozoen in erster Linie die physikalisch-chemische Natur des Wassers als entscheidender Faktor. Ihre thermische Verbreitung in Ungarn betreffend hatte Dr GÉZA ENTZ als erster in verschiedenen Abhandlungen derartige Vergleichungen aufgestellt. Den Einfluss des Wassers drücken, abgesehen von den Dinoflagellaten am augenfälligsten vielleicht die Chysomonadinen aus, wie dies seit längerer Zeit bekannt war und neuerlich durch ENTZ m seiner Chysomonadinen-Abhandlung (Folia Cryptogamica) wieder erörtert wurde. Die übrigen Flagellaten sind nicht mehr so empfindlich. Übrigens ist es eine seit lange bekannte Tatsache, dass die meisten Euglenen eine