Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 25. (Budapest 1928)

Priesner, H.: Verzeichnis der Thysanopteren Ungarns

XXV. ANNALES MUSEI NATIONALIS HUNGARICI. 1928. VERZEICHNIS DER, THYSANOPTEREN UNGARNS. Von DE. II. PRIESNER (Linz ; Oesterreich). Seit dem Erscheinen der „Fauna Regni Hungáriáé" (Budapest 1899), in welcher JABLONOWSKT auch eine Zusammenstellung der Thysanopteren gab, ist aus Ungarn nur wenig Nennenswertes von diesen Insekten bekannt geworden. JABLONOWSKI zählt 37 Spezies aui, von denen Phloeothrips longispina REUT, als Synonym zu tibialis REUT. = Megatkfips lativentris (HEEG.) zu streichen ist. Drei Arten der genannten Liste sind als undeutbar zu bezeichnen : Phloeothrips annulicornis HAL., Thrips Benseleri FEAUENE. und Physapus cynorrhodi HAL. Zu diesen Angaben kommen die von BAGNALL in den „Ann. Mus. Nat. Hung. VIII, 1910" verzeichneten Arten : Bolothrips icarus (Uz.) ; Haplo­thrips (Zygothrips) minutus (Uz.), Haplothrips (Hindsiana) flavicinctus (KARNY) und Phloeothrips (Hoplandrothrips) bidens (BAGN.), dann der mir von GÜNTHER (Graz) aus dem Fogarascher Gebirge mitgebrachte Haplo­thrips alpester PR., ferner die von KARNY gesammelten: Odontothrips tneridionalis PR., Haplothrips juncorum BAGN. und Haplothrips niger (OSB.). Eine genauere Kenntnis der ungarischen Thysanopteren haben wir erst in den letzten Jahren gewonnen, seit PILLICH in dieser Sache tätig ist. PILLICH hat in mehrjähriger, intensiver Arbeit (seit dem Sommer 1923) besonders seinen Aufenthaltsort Simontornya nach Thysanopteren durchforscht und seine eingehende, mit grösstem Geschick durchgeführte Sammelarbeit muss als äusserst erfolgreich bezeichnet werden, was gar nicht näher ausgeführt zu werden braucht, indem ich glaube, dass ein Hinweis auf die Rekordziffer von 21 für die Wissenschaft neuen Arten, darunter 2 neuen Gattungen, ferner das untenstehende Verzeichnis (144 ungarische Arten, davon 135 aus Simontornya), genügt. Die biologischen Ergebnisse von PILLICH'S Tätigkeit, die wegen der sehr verlässlichen Fundpllanzenangaben besonders wertvoll sind, sollen von mir andernorts eingehend behandelt werden, sowie ich die morphologisch­systematischen Resultate bereits in genauer Darstellung in meinen Arbeiten: „Die Thysanopteren Europas" (Wien 1926—1927) und „Die Jugendstadien der malayischen Thysanopteren" (Treubia, Supplement 1926) verwertete.

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