Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 25. (Budapest 1928)

Gerschik, E.: Morphologische Studien an der Zunge einiger Tagraubvögel aus den Gattungen Accipiter, Buteo und Circus

am Gaumen die Glandula maxilla ris und hinten in der Nähe des Antrum tubarum viele Drüsenöffnungen auf den beiden bezähmten Blättchen. Unter diesen haben die hintersten die Besonderheit, dass die Öffnungen in Kanälchen sich fortsetzen, welche nach hinten gerichtet sind, um dem Drüsenprodukt von der steilen Wölbung den Weg zu bahnen. Auch doppelte Öffnungen kommen vor. Vorn sind die Drüsenöffnungen feiner, hinten grösser. Sie entsprechen den Glandulae sphenopterygoideae. Sie umgreifen auch die hintersten Seitenflächen des Orbitalspaltes. Drüsen­öfTnungen sieht man auch neben der Medianlinie der Orbitalmulde von hinten nach vorn sich erstrecken. Die Drüsen des Mundbodens erscheinen von der Ventralseite nach Entfernung des Musculus mylohyoideus. Die Glandula mandibularis decken von unten teilweise die Mm. geniohyoidei und genioglossi. Zungengerüst. Bei allen untersuchten Formen können wir einen pfeilförmigen, aus zwei Spangen sich zusammengefügten, hinten knochig, vorn knorpelig verbundenen Zungen kern unterscheiden (Taf. I, fig. la —8a). ín der Mitte werden die beiden Zungenkernspangen durch ein vorn spitziges, weiter aber ovales Loch unterbrochen. Der Zungenkern wird mit dem Zungenbeinkörper durch ein Sattelgelenk verbunden. Der Zungenbeinkörper bietet auf seiner der Mundhöhle zuge­kehrten, vorn ziemlich ebenen, hinten etwas schief nach unten abfallenden Fläche, auf welcher der Musculus cricohyoideus inseriert, eine derartig charakteristische Gestalt dar, dass wir ihn, wie auch den Zungenkern, gleich näher betrachten werden. (Taf. I, Fig. lb—8b). Auf seiner unteren Seite gleicht seine Fläche einem Sattel, worüber die Fasern des Musculus hypoglossus obliquus in querer Richtung hinwegziehen. Vorn auf seiner schmälsten Stelle, welche als Processus lingualis im Sinne FÜRBRINGER'S (1922) zu betrachten ist, trägt er das Sattelgelenk für den Zungenkern. Hinten wird er breiter, und bildet charakteristische Zipfel zu beiden Seiten, hinter welchen sich die Gelenkflächen für die Zungenbeinhörner befinden. Die Zungenbeinhörner besitzen 2 Glieder, von denen das 1., dem Zungenbeinkörper näher gelegene Glied, immer einen längeren, vorn breiteren und kantigen, hinten runden Stab bildet (Textfig 4.). Das II. Glied ist ein kürzeres, mehr rundes, nur in der Gattung Buteo etwas stärker ausgebildetes Stäbchen. An seinem hinteren Ende trägt es eine knorpelige Epiphyse, welche sehr verschiedene Länge besitzt. Zwischen I. und II. Glied ist fast stets ein knorpeliges Stück, von sehr wechselnder Ausdehnung, anzutreffen, welches oft als S c h a 11 s t ü c k

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