Csiki Ernő (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 25. (Budapest 1928)

Pongrácz, S.: Die fossilen Insekten von Ungarn, mit besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der europäischen Insekten-Fauna

bezeichnend, nur teilt sich die M hier nur einmal, während bei M. procerus die beiden Sectoren der M deutlich zu entnehmen sind. Wahrscheinlich sind auch Grössenunterschiede und Abweichnungen in der Kopfform zwi­schen beiden Arten vorhanden. Genus: Mastotermes SILV. Zu dieser Gattung wurde von ROSEN auch M. croaticus eingereiht,, die nach Auffassung des Autors zugleich mit T. Haidingeri identisch sein dürfte. Ich unterzog die Stücke des wiener Staatsmuseums einer verglei­chenden Prüfung, um die Selbständigkeit dieser Art klarzulegen, und konnte die Überzeugung gewinnen, dass die fragliche Art von M. croaticus bestimmt zu trennen ist, Mastotermes Haidingeri HEER. (Fig. 2, 3). Termes Haidingeri HEER, Haidinger Berichte V. 87. 1849. — Insek­tenfauna von Oeningen u. Radoboj. 1849. II. 26. — GOLDENBERG, Palae­ontographia. 1854. IV. t. 5. f. 1. — Hodotermes Haidingeri HAGEN, Linn. Ent. 1858. XII. 98. — Termopsis Haidingeri GIEBEL, Fauna d. Vorwelt.. 1847. p. 293. Diese Art machte eine lange Reise durch das System. Von HEER wurde sie als Termes erklärt, von HAGEN als Hodotermes erkannt, HANDLIRSCH stellte dieselbe zur Gattung Termopsis, alsdann ROSEN an dieser Gattung gewisse Beziehungen zur Mastotermes erkannte. HAGEN kennzeichnete diese Art auf Grund der Exemplare des wiener Kabinets und der GuARPENXiER'schen Sammlung folgendermassen : „Dunkel graubraun. Kopf oval, die Seiten stark gerundet, am Grunde zwei tiefe rundliche Eindrücke. Prothorax vorn ausgebuchtet, seitlich stark gerundet, hinten bogenförmig abgerundet; vorn eine schwache bogen­förmige Querlinie ; Flügel von doppelter Leibeslänge, der Oberflügel scheint bedeutend schmäler, ist aber am Innenrand lädirt; Costa und Subcosta nicht stark vorstehend ; von letzterer entspringt ein Zweig nahe der Basis und verläuft ziemlich gerade bis gegen die Flügelspitze, woselbst ihn kleine Aederchen mit der Costa verbinden; ein zweiter entspringt vor der Mitte, läuft dem ersten parallel und vereinigt sich mit ihm in der Flügelspitze ; ein dritter entspringt näher der Spitze und gabelt sich einmal; alle drei verbinden feine Äderchen. Die Mediana ist so kräftig, wie die Randadern und stark verzweigt; ein oberer Zweig geht gegen die Subcosta hin, der Mediana parallel, gegabelt; nach unten entspringt nahe der Basis ein

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