Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 24. (Budapest 1926)

Bokor, E.: Új Duvalites Magyarországból

hinten regelmässig und deutlich punktiert. Eine Reduktion haben sie insofern schon erfahren, als sie an der seitlichen und hinteren Wölbung bereits viel feiner werden und die Punktur hinten erlischt. Nahtstreif lauft kräftig bis zur Flügeldeckenspitze und biegt hier normal nach aussen, 1.—4. Streifen sind tief gefurcht, werden an der hinteren Wölbung all­mählich kürzer, 5.—7. sind feiner und nach hinten mehr verkürzt, jedoch noch immer deutlich punktiert. Dass letztere drei Furchen mehr aneinander gedrängt und ihre Zwischenräume enger geworden sind, steht mit der allgemeinen Verschmälerung und Streckung des Hinterleibes und der Flügeldecken in engem Zusammenhange. Das umgebogene Ende des Nahtstreifens ist wohl zum 5. Streifen gerichtet, biegt aber in Form einer punktierten, feinen Furche zum 7. Deckenstreifen ab und vereinigt sich in der Regel mit diesem. Ein Rest des 8. Streifens ist stets vorhanden ; er begrenzt scharf die Falte hinter dem umgebogenen Ende des Naht­streifens, enthält einen Porenpunkt (Präapikalpunkt der Bembidien), und lauft undeutlich punktiert und fein angedeutet oft bis an die ersten Punkte der series umbilicata heran. Porenpunkt an der Basis der Flügeldecken, in der Verlängerung des 2. Streifens, zu dem auch der Nahtstreif abbiegt — und welcher Porenpunkt von den Autoren der TrecMnae stets unbe­achtet bleibt, — kräftig entwickelt. Die Diskalserie auf den Flügeldecken normal ; der vordere Borstenpunkt manchmal im Zwischenräume des 4. und 3. Streifens, der mittlere am 3. Streifen, der hintere an dem leicht ausgebogenen Ende des 2. Streifens. Zumeist ist aber der vordere Poren­punkt nach einwärts auf den 3. Streifen verschoben, wodurch auch der mittlere Borstenpunkt etwas einwärts, neben den 3. Streifen rückt. Die neue Art wurde in der genannten Grotte, im äusserst schmalen Seitengange, kaum 100 m, vom Eingange entfernt, auf einen Raum von mehr als 80 m. verteilt, unter dem Grottenschotter gesammelt. Der Käfer bewohnt die feuchteren, etwas tiefer liegenden, beckenartig gebil­deten, zumeist geschützten, mit lockerem, kiesigem Gerolle ausgefüllten Stellen des Grottenbodens. Kratzt man den Schotter bei Seite, so ist der fliehende Käfer einzeln zu erhaschen. Ich sammelte ihn auf diese Weise von Mai bis November der letzten zwei Jahre. Die Anwendung von Köderbechern hatte geringen Erfolg, andere Ködermetoden versagten völlig. Es waren etwas mehr Männchen als Weibchen vorhanden. Wahr­scheinlich ist der Käfer das ganze Jahr hindurch in der Grotte anzu­treffen ; ziemlich frisch geschlüpfte Exemplare konnten unter altgebräunten Stücken oft gefunden werden. Da ich seine Jugendstadien trotz sorg­fältigsten Suchens in der Grotte nicht finden konnte, so vermute ich, dass der ursprüngliche, ständige Aufenthalt dieses Käfers nicht in der Grotte selbst sei, sondern er im ausgedehnten Kluftsysteme der Jurakalke

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