Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)
Melichar, L.: Monographie der Cicadellinen. II
Mexico : Jalisco (FOWLER), Cerro San Juan (Coll. in.). 22. 0. miniatipennis FOWL. — Körper ziemlich breit. Kopf und Pronotum schwarz, glänzend, undeutlich rot gesprenkelt, der Scheitel in der Mitte etwas wenig eingedrückt. Scutellum gross, glatt, glänzend, schwarz, hinten rötlich. Flügeldecken scharlachrot, vorn mit zwei unregelmässigen schwarzen Binden, welche aus 4 Makeln bestehen und mit einem Strich zusammenhängen, eine weitere schwarze Binde hinter der Mitte und der Schlussrand schwarz gerandet. Seiten der Brust gelblichweiss, Hinterleib schwarz, an den Seiten heller. Beine schwarz. 9- Genitalsegment hinten ziemlich tief und viereckig ausgeschnitten, mit einen kleinen Grübchen jederseits vor dem Ausschnitte, die Seitenlappen massig breit und zu einander geneigt. (FOWLER.) Länge: 13 mm; Schulterbreite: 4 mm. Oncometopia miniatipennis FOWL., Biol. Centr. Amer. Horn. II. p. 231. tab. 14. flg. 18. (1899). Mexico : Milpas in Durango (FOWLER). 23. 0. viridula n. sp. — Klein, ziemlich breit. Kopf, Pronotum und Scutellum hellgelb oder bräunlichgelb, fast ohne jede Zeichnung, höchstens hie und da zerstreute dunkle Fleckchen. Flügeldecken hellgrau oder olivengrün, sehr sparsam aber deutlich punktiert, die Punkte stellenweise in Längsreihen geordnet. Das Corium reicht bis zu den Apikalzellen, welche hyalin und fast farblos sind. Unterseite und Beine blassgelb, letztere unregelmässig fein schwarz gesprenkelt. cf. Genitalplatten spitzdreieckig, Pygophorlappen mit je einem Basaldorn, welcher die Genitalplatten überragt. 9- Genitalsegment hinten viereckig ausgeschnitten, die Basis des Ausschnittes schwach vorgezogen, die Seitenlappen kurz und abgerundet, in der Mitte des Segmentes ein bis zur Basis reichender feiner Längskiel. Länge: 8—10 mm; Schulterbreite: 2 l /a mm. Mexico : Necaxa Puebla (Coll. m., Mus. Paris und Brüssel). 24. 0. résistons n. sp. — Der 0. viridula ähnlich, aber viel grösser und robuster, das Pronotum sehr fein und flach quergerunzelt, fast glatt, während bei viridula das Pronotum derb runzelig punktiert ist. Kopf, Pronotum und Scutellum ockergelb, ohne jede Zeichnung und Punktierung. Flügeldecken dunkel olivengrün, dicht zusammenlliessend punktiert. Das Corium reicht bis in die Mitte der Anteapikalzellen, der Coriumrand nicht scharf begrenzt. Der hyaline Apikaiteil blassgelblich mit ebensolchen Adern. Die Clavusadern in der Mitte des Clavus einander sehr genähert, durch keine Querader verbunden, während bei viridula eine solche vorhanden ist. Unterseite und Beine blassgelb. Die Mitte des Hinterleibsrückens schwarz.