Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)

Melichar, L.: Monographie der Cicadellinen. II

9- Genitalsegment am Hinterrande mit zwei tiefen winkeligen Aus­schnitten, so dass drei Lappen entstehen, der Mittellappen dreieckig, nur wenig kürzer als die Seitenlappen, welche ziemlich schmal sind, deutlich schmäler als der Mittellappen, hinten abgerundet. Länge : 13 mm. Mexico : Jalapa (Coll. m.). 10. 0. hamata n. sp. — In der Form und Grösse der 0. fusca und trilobata sehr ähnlich. Kopf, Pronotum und Scutellum kastanienbraun, auf dem Scheitel nach vorne konvergierende schwarze Linien, welche sich auf der Scheitelspitze mit einander verbinden, von deren Spitze eine einfache Längslinie auf die Stirn herabzieht und in eine grosse schwarze Makel der Stirnspitze mündet. Clypeus mit einer schwarzen Mittellinie. Auf dem Pronotum jederseits eine schräge schwarze Querlinie, deren inneres Ende einen bogigen Ast nach hinten entsendet, welcher sich mit dem gegenseitigen Aste zu einem Halbkreis zu verbinden scheint; längs des Hinterrandes des Pronotums eine feine schwarze Linie. Auf dem Scutellum sind stets zwei grosse schwarze Basaldreiecke vorhanden, wodurch sich diese Art von fusca und trilobata unterscheidet. Flügel­decken sehr fein und flach punktiert, fast glatt, mit feinen Adern. Das Corium reicht bis zu den Apikalzellen und ist durch eine bogenförmige schwarze Linie abgegrenzt. Unterseite und Beine dunkel ockergelb. cf. Genitalplatten spitzdreieckig, bis zur Mitte des Pygophors reichend. Das Pygophor hinten quer gestutzt, die untere Ecke abgerundet, die obere Ecke in einen nach unten gebogenen, starken und spitzigen Zahn verlängert. 9- Genitalsegment hinten viereckig ausgeschnitten, die Basis des Ausschnittes kaum merklich lappenförmig vorgezogen, die Seitenlappen sehr kurz, in der Mitte des Genitalsegmentes ein schwacher bis zur Milte des Segmentes reichender feiner Längskiel. Länge: cf 10 mm, 9 H —12 mm. Mexico : Jalapa (Coll. m.). 11. 0. asperula n. sp. — Der 0. obtusa FABR. ähnlich, kleiner, die Oberseite dicht und fein zusammenfliessend punktiert, wodurch die Ober­lläche ein rauhes und mattes Aussehen erhält. Ober- und Unterseite dunkel pechbraun bis schwarz. cf. Genitalplatten spitzdreieckig, bis zur Mitte des kurzen Pygophors reichend. 9- Genitalsegment etwas wenig länger als das vorhergehende Bauch­segment, der Hinterrand mit zwei sehr feinen linienförmigen Einschnitten, welche einen Mittellappen begrenzen, die Seitenlappen nicht nach hinten vorgezogen, der ganze Hinterrand erscheint daher fast ganzrandig und

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