Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 22. (Budapest 1925)
Melichar, L.: Monographie der Cicadellinen. II
cf. Genitalplatten dreieckig, zusammenschliessend, mit fast geraden Aussenrändern, zwischen den Pygophorlappen liegend. Die Pygophorlappen treten hinter den Spitzen der Genital platten auseinander, eine breite offene Spalte bildend. Der Innenrand der Lappen ziemlich tiet rundlich gebuchtet, das vordere Ende der Einbuchtung (dicht an der Spitze der Genitalplatten) ist nach hinten dornförmig verlängert und verschliesst förmlich die oberwähnte Einbuchtung. Länge: 19 mm; Schulterbreite: ¥/2 mm. Costa-Rica (Coll. m.) : San Carlos (Mus. Budapest). 12. Gen. Propetes WALK. Propetes WALK., List Horn. III. p. 797. (1851). Scheitel so lang wie zwischen den Augen breit, breit konisch vorgezogen, oben etwas abgeflacht, nach unten geneigt, mit einer durchlaufenden Längsfurche in der Mitte. Stirn breit in der Mitte abgeflacht und leicht grübchenartig vertieft, an den Seiten mit kurzen starken Querfurchen. Jochstücke doppelkielig. Pronotum viereckig, so lang wie an der Basis breit, nach hinten leicht verengt, die Seiten gerade. Scutellum länger wie breit, in der Mitte quer eingedrükt, die Spitze höckerartig aufgetrieben, die äusserste Spitze dornartig. Flügeldecken schmal, hyalin, hinten zugespitzt, der Costalrand in der Mitte vor dem Apikalteile deutlich eingebuchtet. Im Clavus eine vorn und hinten gabelig geteilte Längsader. Vorderschienen zur Spitze zusammengedrückt und blattartig erweitert, an der Aussenkante gefurcht. Hinterleib an der Basis zusammengedrückt. Typus : P. compressa WALK. Geographische Verbreitung : Südamerika. 1. P. compressa WALK. — Kopf schwarz. Scheitel mit einer breiten Längsfurche, in welcher eine feine eingepresste Linie von der Basis bis zur Spitze zieht. Auf der Scheitelspitze zwei sehr kleine gelbliche Makeln und auf der Scheitelbasis hinter jeder Ocelle eine kleine rostgelbe Schwiele. Pronotum sehr fein quergerunzelt, schwarz, mit 3 gelben Makeln in der Nähe des Vorderrandes, von welchen die mittlere eine Querlinie bildet und die seitlichen punktförmig sind. Scutellum gelb, mit drei länglichen schwarzen Basalmakeln, die seitlichen von den Basalwinkeln etwas entfernt, vor der Spitze eine dunkle eingepreste Querlinie, die Spitze selbst etwas gewölbt, Scutellumdorn zweispitzig. Flügeldecken hyalin, bräunlich getrübt, am Schlussrande purpurgoldig glänzend, glatt, nur hinter der Mitte am Costalrande grob punktiert und braun und diese Stelle gewöhnlich mit einer runden kreidigen Auflagerung verdeckt. Die Adern nicht sehr stark aber deutlich, hie und da von feinen Punkten gesäumt, die mittlere Anteapikalzelle mit