Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 21. (Budapest 1924)

Schmitz, H. ; Valkenburg, S. J.: Europäische Phoriden des Ungarischen National-Museums

EUROPAISCHE PHORIDEN DES HNGARKCHEN NATIONAL-MUSEUMS, 85 Hinterleib schwarz, matt, nur ganz kurz behaart, die Harchen am Ende des 6. Segments nur etwas langer; Bauch dunkel. Hypopygium so gross wie das 6. Segment, an der Basis von diesem umschlossen, einigermassen knopfiormig, schwarz, gianzend ; an der Seite mit zerstreuten langen und diinnen Haaren, von denen eines der ersten und untersten links durch doppelte Lange auiiallt. Das Hypopyg scheint etwas unsym­metrisch gebaut; auf der Unterseite erstreckt sicli eine grosse, am Ende zugespitzte dunkle Plalte quer von rechts naeh links heriiber. Analsegment heller, miissig kurz, frei vorgestreckt, am Anfang und Ende niedrig. Beine braun, die Vorderbeine heller, mehr gelblich. An den Mittelbeinen sind die Schenkel in hochst eigentiimlicher Weise verbreitert. Der Unterrand des Schenkels ist plattenartig in die Breite gedehnt, diese Verbreiterung beginnt nahe der Basis, erreicbt vor der Mitte ihren hochsten Betrag und nimmt von da ab gegen die Spitze hin allmahlich ab; der Umriss des Schenkels gleicht einigermassen einem grossen griechischen Delta Der erweiterte Teil des Unterrandes ist schwarz gefarbt. Aucli die Hinterschenkel sind verbreitert, aber nicht iibermassig und in der gewohnlichen Weise; die Haare an ihrer Unterseite nicht lang und ziemlich fein. Hinterschienen posterodorsal mit ca 13 Wimpern, die besonders auf der zweiten Halfte deutlich hervortreten, aber diinn und fein sind. Fliigel nur wenig gelbgrau gefarbt, fast klar, die 4—6. Langsadcr farblos, die 7. sehr fein. Randader 04 der Flugellange, ihre Abschnitte wie 3:1 :1, Wimpern massig lang, nahe der Grenze von lang und kurz; Gabel gewohnlich, dcr Hinterast etwas, aber undeutlieh geeekt; 4. Langsader ziemlich gleichmassig nach vorn konkav. Hinterecke des Fliigels ahnlich wie bei pusiffla MEIG. geformt. Schwinger schwarz. L an ge 1"5 mm. Nach einem von Dr. KEETESZ 7. VI. 1905. in Croatien (Novi­Vinodol) erbeuteten Exemplar beschrieben. Holotype im Ungarischen National-Museum. Aphiochaeta brevissima n. sp. 9­Eine durch ausserordentlich kurze, gegen Ende verdickte Costa ausgezeichnete Art. Stirn etwas breiter als lang, schwarz, uiit geringem Schein; innere Borste der 1. Querreihe etwas tiefer als die aussere und von ihr fast ebenso weit wie von der obern Senkborste entfernt. Senkborsten ungefahr gleich. die oberen etwa so weit wie die inneren Borsten der 2. Reihe von einan­der entfernt, infolge der Schrumpfung der Stirn ist dies an dem einzigen . Exemplar nicht sicher zu beurteilen. Das 3. Fuhlerglied etwas klein.

Next

/
Thumbnails
Contents