Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 21. (Budapest 1924)

Hankó, B.: Eine neue Amphipoden-Art aus Ungarn

iii.; Dr. B. HANK(') An der Innenseite des Basalgliedes befinden sich iibereinander zvvei einzelne und zwei Doppelstacheln ; auch sind an seiner oberen Gelenk­ilaehe jederseits 3—4 starke Staeheln vorhanden. An der inneren Seitc des Innenast.es stehen iibereinander 2 Borsten, an seiner Spitze 3 Borsten und eine lange Fiederborste. An der Innenseite des ersten Gliedes des iiusseren Astes befmden sich iibereinander, von unten nach oben, zuerst 3 solitare Borsten, dann 3 Borstengruppen. Letztere bestehen aus je drei starken Borsten und einer Fiederborste. Auf der ausseren Seite bemerkt. man ebenfalls zwei Gruppen von je 2 Borsten. An der apikalen Gelenk­flaehe sind jederseits 3 Borsten vorhanden. Am Innenrand des letzten Gliedes stehen 2—4 Doppelborsten, an der Spitze in einer Gruppe 8—12 lange Borsten. Die Schwanzpiatte (Telson) ist so lang, wie das letzte Korpersegment und irn^A ihrer Lange gespalten. An ihren Spilzen stehen je 4 starke Stacheln; es sind aber assymmetrich an den Seitenrandern ofters I—i Borsten vorhanden. Die obere Flache jeder Halfte ist in der Mitte init einem, naeh hinten und aufvvarts geriehteten starken Staehel bewehrt, welcher auch mil freiem Auge gut zu sehen ist. Zwei kleine Mediandornen (nicht 3, wie bei N. Ladmiraulti CHEVREUX) sind meistens ebenfalls zugegen. Das Ungarische National-Musenm erhielt ca. 250 Exemplare dieser neuen Art von Herrn Custos Dr. E. DTTDICU, der sie am 17. September 1923 in einem 5 m. tiefen Brunnen in Nagysallo (Com. B a r s) sammelte. Etvva 60°/o davon waren cfcf­Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, hat die neue Art, welche ich zu Ehren des Sammlers benannt habe, mit N. stygius, tatrensis, eroaticus und Ladmiraulti manehe Charaktere gemeinsam, ohne jedoch mit ihnen im iibrigen ubereinzustiinmen; sie weist aber auch solche Charaktere auf, welehe sie von den ubrigen bisiier bekannten Arten trennen. Es ist mir wohl bekannt, dass die Arten der Gattung Niphargus iiusserst v r ariabel sind, und dass viele Arten nach einer griindliehen ver­gleichenden Untersiiehung sich als unhaltbar erweisen werden. Einekritisehe Bearbeitung dieser Gattung wSre also dringend nothig. Wie die Sache jetzt steht, muss die hier beschriebene Form, deren Charaktere an ca. 250 Exemplaren gleielt ausgepragt sind, unbedingt fiir eine neue Art ange­sprochen werden.

Next

/
Thumbnails
Contents