Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 21. (Budapest 1924)

Hankó, B.: Eine neue Amphipoden-Art aus Ungarn

XXI. ANNALES MUSEI NATIONALIS HLINGAJIICI. 1924. EINE NEUE AMPHIPODEN-ART AUS UNGAIiN. Von Dr. B. HAXKO. (Mit 8 Textfiguren.) Niphargus Dudichi n. sp. Diese neue Art steht am niichsten zu N. stygius (SCHIODTE) und N. tatrensis WR2TCSNIOWSKI, unterscheidet sich jedoch von der ersten Art hauptsachlich durch die Form und BewafTung der Mundteile, von der zweiten Art durch dic abgerundeten unteren Hinterecken der Pleonsegmente, von beiden Arten ausserdem durcli die Versehiedenheit der Korperproportionen, Anordnung der Borsten, sowie durch das Vorbandensein von Stacheln an den Endgliedern der Pereiopoden. Korperform langlich, schlank, /N^-formig, nicht Gammarus-wrtig, seitlich komprimiert, ganz farblos und ohne Augcn. Die Korperlange vom Grunde der oberen Antennen bis zur Spitze des Telson betragt lt)—22 nnn. imd ist etwa 10-mal so lang, als wie das dritte Pleonsegment sammt Seitenplatte hoch ist. Der Kopf ist klein, beinahe quadratisch, so lang, als hoch und dem l /ts Teil der Korperlange gleich. Hintere untere Ecken der Pleonsegmente abgerundet. Die untereinander gleich grossen Seiten­platten der Segmente II, III und IV reichen tiefer herab als jene des V-ten Segmentes. Die Hohe des letzten (XIII) Korpersegmentes ist in der Hohe des ersten Segmentes sammt Seitenplatte 2-mal, des zweiten 3-mal, des dritten und vierten 3'5-mal, des fiinften 3'3-mal, des sechsten 3'2-mal, des siebenten und achlen 3­4-mal, des neunten 3'6-mal, des zehnten 3'4-mal, des elfteri 3-mal und des zwolften 2-mal entbalten. (Fig. 1.) Auf der Riickseite des hinteren Randes der Pleonseginente befinden sich je zwei Borsten; am unteren hinteren Rande des ersten Pleonseg­mentes slehen zwei, am zweiten drei und am dritfen vier Borsten; am vierten Pleonseginent ist ganz nahe neben der GelenkHache des ersten Uropodenpaares jederseit ein Stachel vorhanden. Die ganze Lange dei- oberen Antennen betragl hpchstens <S mm., erreicbt also die halbe Korperlange nicht. Das erste Glied ist 3-mal, das zweite 2 l /*-mal so lang wie das dritte Glicd. Das aus 18—25 Gliedern

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