Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 21. (Budapest 1924)
Hankó, B.: Fische aus Klein-Asien
150 Dr. B. HANKO Ioh erlaube mir dieses schone Fischehen zu Ehren des grossen tiirkischen Staatsmannes Sr. Excellcnz GHAZI MUSTAEA KEMAL ZU bencnnen. 18, Varicorhinus Kemali subsp. turcicus n. (Taf. III. Fig. 5.) D. Vs, A. Ve, P. Vn. V. VT, 1. I. 38, 1. tr. 2/3/4—4/3/2. Korperform Alburmts-Biiig, Schnauze stumpf, Mund unterstandig, halbkreisformig. Oberlippe glattrandig, Unterlippe mit einer diinnen Hornscheide, Unterkiefer mit Warzen besetzt. Barteln fehlen. Kopflangc 3 3 /i—4-mal, grosste Rumdfhohe 3Vi—3Vr-mal in der Korperlange enthalten. Mundspalte kleiner wie der Augendiameter, lezterer 3Vi-mal, Stirnbreite 2-mal, Kopfhohe lVi-mal, Kopfbreitc l 2 /3-mal in der Kopflange enthalten. Seitenlinie unkomplett, durchbohrt nur 6—14 Schuppen. Dorsale beginnt in der Mitte des Rumpfes, ober den Ventralen. Dic 3 ersten Strahlen der Dorsale sind verknochert, jedoch diinn und auch der dritte imgezahnelt. Die Lange der Dorsale betragt 2 /:i ilirer Hohe, welche uin einen halben Augendiameter kleiner ist als die Liinge des Kopfes. Hohe der Anale n /r> der Kopflange. Pectoralen und] Ventralen so lang wie die Dorsale hoch, beide abgerundet. Gaudale cin wenig ausgeschnitten. Lange des Schwanzstieles 2 /n ihrer Hohe, a /s der Kopflange. 38 Schuppen entlang der Mittellinie, 7 Schuppen liegen zwischen der Rasis des ersten Dorsalstrahles und der Mittellinie, 8 Schuppen zwischen derselben und der Bauchlinie. Bis zur InserLionsstelle der Ventralen sind 5 Schuppenreihen. Riicken schokolatfarbig, an den Seiten ist jede Schuppe in ihrem mitllcren Teil fein braun gesprenkelt und weiss umrandet; Bauch weiss. An der Mittellinie entlang ein stahlblauer Streifen. Iris goldig. Gesammtliinge 6'5—7 cm. 9 Exemplare aus Eregli. Subfam. CypHninae (Cyprinini BEEG 1912). Gen. Cypriuus L. 1758. 19. Cyprinus carpio L. subsp. anatolicus n. (Taf. III. Fig. 10.) 1897. Cyjninus carpio L., STEINDACHNEE Dcnkschr. Akad. d. Wiss. Wicn Bd. 64, p. 694. STEIHDACHNER beschrieb einen 38'5 cm. langen Karplen aus dem Mittellauf des Sakaria und gibt an, dass die Profillinie des Vorderriickens stark gewolbt, die grosste Rumpfhohe ein wenig vor dcr Einlenkungs-