Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 21. (Budapest 1924)
Stach, J.: Eine alte Reliktenform in der heutigen Apterygoten-Fauna von Malta, zugleich über einige Collembolen von dieser Insel und aus Tunis
III tmd IV sind reichlicher behaari. Antennaiorgan III. (Taf. L Fig. 2.) hat etwa die Fonn einer schmalen kahnformigen lntegamentvertiefung, in welcher zwei kegelformige, fein zugespitzte, quer gegen die Achse der Antenne stark umgebogene Sinnesstabchen liegen. In einiger Entfernting unterhalb dieses Organs steht ein stumpfes, plumpes Sinneshaar und zwei gewohnliche Borsten. Ant. IV mit deutlichem retraktilen Kolben und einigen ganz geraden, diinnen Stiftharchen an der Spitze. Wahrscheinlicli finden sich auf cliesem Antennengliede auch Riechhaare, doch sind sie weder plump noch stumpf und deswegen von den benachbarten Borsten nicht sicher zu imterscheiden. Postantennalorgan in einer Grube vor den Augen gelegen (Taf. I. Fig. 3—4.) ist ein wenig kleiner als ein Omrnatidium. Es besteht ahnlich wie bei manchen Hypogastruren aus 4 (bisweileno) rosettenartig angeordneten ovalen Hockern, won denen die zwei vordoren meistens etwas grosser sind. Nebenhocker 1'ehlt. In jedem Augenkomple.x findeu sich 8 Augen,von denen 6 untereinander fast gleieh gross, die beiden proximalen aber (nach GUTHBIE'S Bezeichnung (1 und H) kleiner sind. Die grosseren sind iu der Form der euconen Augeii ausgebildet; man bemerkl in ilmen deullich unter der ruiidiichett Cornea einen Kristallkegel, welcher ringsam von einem blaulichschwarzen Pigment umgeben ist. Die zwei kleineren haben eine wenig, vorgewolbte Cornea, von einem runden oder auch nicht regelmassigen Umrisse, besitzen dunkles Pigment, welches bei dieser Art nur in den Augen vorhandcn ist, doch keinen deutlichcn Kristallkegel; sie sind entschieden primitiver als die vorigen gebaut und befinden sich allem Anschein nach tn Riickbildung. Alles erinnert sehr an die Verhaltnisse, welche von WILLEM 48 ) bei Triacanthurus elavatus WILLEM gefunden, geuan beschrieben und abgebildet wurden, nur sind bei dieser Art die zwei kleinen Augeii noch mehr rudimentar geworden, denn sie besitzen wedereinen Kristailkegel noch liberhaupt eine Cornea. Mundteile beissend. Mandibel mit gut entwiekeiler Kauflaclio und vier Zahnen an der Spitze. Maxillenkopf mit einein hohen bogenformigen Mittelanhaiig. Maxillarpaipus mit einer starken Borste, welche an einer kegelformigen Papille inseriert ist, und mit einer zweiten gewohnlichen Borstc. die zur Seite dieser Papille stehf. Tibien miteinem starken, schwach keulenformig verdickten tibiotarsalen Haar, welches langer als die ganze KJaue ist (etwa l 2 /n der Vontralkante derselben). Klaue (Taf. I. Fig. 1.) verhaTtnismassig lang und schmal mit einemkaum sichtbaren Zahnchen etwas unterhalb derMitte. Empodialanhang ohne Lamellen, verschmaTert sich allmaMich von der Basis an zur Forni einer dicken Borste, welche langer ist als die Ilalfte der Klauenventralkante,