Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 21. (Budapest 1924)

Stach, J.: Eine alte Reliktenform in der heutigen Apterygoten-Fauna von Malta, zugleich über einige Collembolen von dieser Insel und aus Tunis

XXI. ANNALES MU8EI NATIONALIS HUNGARICI. 192 i. EINE ALTE RELIKTENFOHM IN DER HEUTIGEN APTERYOOTEN-FAUNA VON MALTA, ZUGLEIGH LIBEH EINIGE GOLLEMBOLEN VON DIESEH INSEL UND AUS TUNIS. Von JOHANN STACH, Direktor des Physiograpliischcti Mtisemns dor JPoluischeu Akademie der Wissenschaften in Krakau. (Tafel l—Lf.) Veru.ukissung zu der nachslehenden Arheil hal inir das von Herrn L. BIBO in Tunis und auf Malta gesanimelte, iiu Ungarischen National­Museum aufbewahrte und mir zum Bestimmen freundliehst zugesandte Apterygoten-Material gegeben. Dieses Material ist weder gross, noch artenreieii, doch in mancher Hinsiehl. besonders in zoogeographischer sehr interessant. Die interessanteste Form der Sammlung stelli die aus' Malta stammende Triaeanthella Biroi n. sp. vor. Ihre nachsten Venvandtcn sind bis jetzt nur aus den subantarktischen Regionen, wie aus dem siidlichsten Patagonien (Triacanthella elavata WILL.), von der Siidkiistc des Feuer­landes (TriaeantheVa Mivhuclscni SCHAFF.) und der benaehbarten Insel (TriaeantheUa rosea WAHLGB.), wie aueh von den sudlicb von Neuseeland liegenden Gampbell-Inselh (TriaeantheUa alba GABP.) bekannt. Man kann und wahrschcinlieli mil Recht vermuten, dass Verwandte dieser Arten auch in anderen aussereuroj)aischen. aber in Bezug auf die Aptery­goten-Fauna noch sehr mangelhaft bekannten Landern vorkommen, doch miissen sie dort jedenfalls nicht haufig auftreten, denn in den jetzigen Verzeiclmissen der Apterygoten aus Australicn, Indien, Geylon, Java, Japan, dann aus ganz Afrika, wie auch Siidamerika (das siidlichste Patagonien ausgenommen) wurden sie noch niemals erwahnt. Wahr­seheinlich fehlen sie ganzlich in der Fauna von Europa, Nordainerika und von den arktischen Landern. Wahrend keine der zahlreichen Samrnel­und Forschungscxpeditionen die Vetreter der in Rede stehenden Gattung iu iien arktischen Regionen entdeckt hat, enthalten die von den antark­(ischen Expeditioneu mitgebraehten Sanunlungen verseliiedene Arlcn der-

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