Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 20. (Budapest 1923)

Duda, O.: Die orientalischen und australischen Drosophiliden-Arten (Dipteren) des Ungarischen National-Museums zu Budapest

ORIENTALISCH K ÜKJ.) AUSTRALISCHE DROSOPHILIDE.N '25 78. Drosophila repleta WOLLASTON 1859. — Im Budapester Museum zahlreiche Ex. aus Formosa und Ostindien. 79. Drosophila raultistriata n. sp. cf • Körperlänge 2V S — 3 mm. Gesicht gelb; Kiel nasenförmig, tief reichend; Stirn deutlich länger als vorn breit, matt, gelb, mit 2 braunen Längsstreifen, die von der Fühler­wurzel geradlinig nach hinten ziehen und seitlich des Ozellenfleeks enden; Augenränder nebst Periorbiten blassgelb, letztere bis zum vorderen Stirndrittel reichend, schmal, vom Augenrande etwas nach innen ab­weichend; h. r. Orb. mitten zwischen p. Orb. und i. V.; v. r. Orb. knapp halb so lang, mitien zwischen p. Orb. und h. r. Orb. ; Fühler gelb; 3. Glied 2-mal länger als das 2., kurz behaart; Aiista mit kleiner Endgabel und oben 3 i, unten 2 langen Kammstrahlen : Augen dicht, kurz behaart; Packen vorn sehr schmal, am Kinn wenig breiter ; Knebelborste kräftig ; 2. Orale ca 1 /3 so lang; 2 kräftige Kinnborsten vorhanden. Mundrand vorn schwärzlich ; Rüssel gelb. Taster schwarz, Thorax gelbbraun, matt, zentral mit 2 braunen Längsstreifen, die von vorn bis zum Schildchen reichen und je zwischen 2 Reihen Akrostichallen verlaufen ; dazwischen ein zentraler, gelber Streifen zwischen den mittelsten 2 Reihen Akro­stichalen. Es folgt seitlich je ein weisser Längsstreifen bis zur nächsten Akrostichalreihe. Es folgt seitlich davon ein hell gelbbrauner Streifen bis zur folgenden Akrostichalreihe; seitlich davon wieder ein weisser Streifen: seitlich von diesen wieder 2 braune Streifen, die durch einen gelben Streifen getrennt sind; auswärts davon noch ein gelber Streifen. An den gelben Brustseiten sieht man noch 3 braune Streifen. Längsabstand der Dorsozentralen = V« Querabstand; 2 kräftige Humeralen, 1 mittelstarke v. Stpl., 1 verkümmerte h. Stpl., 1 starke u. Stpl. vorhanden.; zwischen den v. Dorsozentralen 6 Reihen Akrostichalen ; Schildchen graugelb. Schwinger gelb ; apikale Randborsten einander näher als den lateralen. Hinterleib dunkelbraun, zuweilen mit weissen Vorderrandsäumen, matt. Beine gelb, nebst den Tarsen sehr schlank ; Mittel-und Hinterferse länger als die Tarsenreste; Vorderferife wenig kürzer als der Tarsenrest, kürz behaarl. Flügel (Arch. f. Nat. Fig. 93.) lang, fast farblos, braunadrig: Queradern nicht beschattet; 2 Costalen vorhanden; 2. Costaläbschnitt 3-mal länger als der 3. ; dieser über 2-mal länger als der 4. ; 2. Längs­ader sanft geschwungen, am äussersten Ende nur eine Spur zur Costa aufgebogen ; 3. und 4. Länsader hinter den Queradern etwas konvergent, weiterhin parallel; Endabschnitt der 4. Längsader 1'/2 iVi-nial länger als der Oueraderabstand ; Endabschnitt der 5. Längsader ca F/Vmal länger als die hintere Querader. Im Budapesler Museum 5 C bezettelt „Formosa, Sauter Chip­Chip 909. I. und II/

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