Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 20. (Budapest 1923)
Duda, O.: Die orientalischen und australischen Drosophiliden-Arten (Dipteren) des Ungarischen National-Museums zu Budapest
OHIKNTAMSCHI I'M) AUSTHAUSC.III IIHOSOPHILIDKN 29 spitzten und hier nur mit einem winzigen Börstehen besetzten, blattförmigen Taster, die unterseil,s ganz kahl sind. Anm. — STURTEVANT teilt die Arten der Gattung Leucophrng« in solche mit schmalen, keulenförmigen und solche mit breiten und ilachen Tastern ein. Bei mehreren der von mir untersuchten Arten sind die Taster des cf keulenförmig, die des Ç blattförmig. Ren ausführlichen Schlüssel der Leucophenga-Arten KAHL'S, auf den STURTEVANT hinweist, kenne ich nicht. Jedenfalls ist eine Bestimmung der Arten nach STURTEVANT's Vorschlag nicht durchzuführen. 12. Leucophenga leucozona n. sp. Ç V — Körperlänge 2 wá nun. Gesicht und die sehr schmalen Backen weissgelb : Stirn fast 2-mal länger als breit, gell», längs der Augenränder weisslich ; Fühler gelb: Taster schlank, keulenförmig, mit einer ziemlich langen subapikalen Borste und auch unten einigen längeren Härchen; Thorax hell gelbbraun; Brustseiten, auf der Hypopleura mit einem kleinen, braunen Fleck: Schildchen gelbbraun; die apikalen Bandborsten stehen auf hellgelben Klecken, die dunkelbraun umringt sind ; Beborstung des matt glänzenden, nicht silbrig bereiften Thorax wie gewöhnlich; obere und untere Humerale fast gleich stark: vor diesen Humeralen einige kurze Härchen: vordere Stpl. mittelstark, mittlere Stpl. winzig, hintere Stpl. stark; Schwinger weissgelb, am Kopfe deutlich schwarz gefleckt: 1. Hinterleibsring gelb: 2. Ring vorn gelb, Hinterrand schmal weiss gesäumt, davor eine Beibe kräftiger Hinterrandborsten und eine schwarze Querbinde; 3. Ring vorn breit weiss gesäumt, hinten schwarz, die folgenden Ringe ganz schwarz; Afterglieder und Genitalien unkenntlich. Reine gelb, die Mittelschenkel wie gewöhnlich vorn stark beborstet. Flügel farblos, braunadrig; 2. Costalabschnitt dreimal länger als der 3.: dieser zweimal länger als der 4.: 2. Längsader fasl gerade, am Ende etwas zur Costa aufgebogen: 3. und 4. Längsader etwas konvergent; Endabschnitt der 4. Längsader reichlich zweimal länger als der Queraderabstand; Endabschnilt der 5. Längsader ca l'/i-inal länger als die hintere Querader. Im Hudapester Museum ein einziges stark in Spinngewebe eingehülltes Exemplar'bezettelt „N.-Guinea, Biró 189B, Friedrich-Wilhelmshafen". 13. Leucophenga nigripalpis n. sp. rf. Körperlänge 3 mm. Gesicht weisslich; Stirn hell gelbbraun, l 1 3-mal länger als breit; v. r. Orb. hinter und wenig auswärts der p. Orb. Fühler gelbbraun; Arista mit kleiner Endgabel und oben G, unten 2 langen Kammstrahlen; Taster schlank, schwarz, unten mit einer kräftigen, subapikalen Borste und mehr proximal mit zwei wenig schwächeren Börstchen am 1. und 2. Drittel; Thorax gelbbraun, nicht silbrig schimmernd: nur eine kräftige Humerale vorhanden: Sternopleuralen wie gewöhnlich: Schildchen gelbbraun, nackt; Randborsten in