Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)

Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn

<32 JOHANN STACH angeordnet. Ein grosser, schwarzer, eckiger Fleck, welcher median am Hinterende des Abdomens liegt, erstreckt sich medial weiter über das kleine Abdominalsegment. Auf der Stirn zwei kleine rundliche Fleckchen. Antennen hell violett, Ant. III. am dunkelsten. Die mir vorliegenden Exemplare stimmen am meisten mit dem von LUBBOCK (23) abgebildeten Papirius nigromaculatus LUBB. (Taf. X.) überein. Ich fand sie in der Umgebung von Dobó-Berekalja unter grossen Steinen in der Nähe eines Bauernhauses und an Kräutern am Bachufer. * * Var. flavosignata (TULLB.). Weisslich. Der hintere Teil des Abdomens an den Seiten bläulich: bisweilen erstreckt sich diese bläuliche Färbung auch auf die Seiten des vorderen Teiles. Ähnlich gefärbt ist auch der Kopf, u. zw. an der Unter­seite, teilweise auch auf der Vorderseite, sowie auch eine Binde oben am Kopfe zwischen den Augenflecken. Antennen bläulichviolett; am dunkelsten das III. Glied. Beine schwach bläulich. Kein Supraanalfleck. Diese Form fand ich nur in Komárom beim Streifen an grasigen Stellen. 63. Dicyrtoma fusca (Luc., LUBB.). Ohne sekundäre Gliederung der Ant. III. und IV. und ohne Tunica an der Klaue, dagegen mit stark gesägten Borsten an den Dentes. Behaarung ähnlich verteilt, wie bei der vorigen Art, nur kürzer. Grundfarbe gelblich. An den Seiten des Abdomens undeutlich schwach rötlich violett; bei dunkler gefärbten Exemplaren ist dieses Pigment an den ganzen Seiten des Abdomens, besonders aber an dessen Hinterteile deutlich entwickelt. Bisweilen steht ein schwach rötlichvioletter Längstiich in der Mediallinie am Vorderteile des Rückens. Bei dunkleren Exemplaren tritt das violette Pigment auch am Kopfe, besonders an der Unterseite auf. Antennen dunkelviolett, besonders das Distalende des II. Gliedes und das ganze III. und IV. Glied. Auch Mucro und Beine sind violett gefärbt, am stärksten die Tibien. Diese Exemplare, welche ich als die Hauptform bestimmte, fand ich ebenfalls nur in Komárom an grasigen Stellen. Ordo: DIPLURA c.B. Fam. CAMPODEIDAE (LUBB.), SILV. * * 64. Campodea fragilis MEIN., SILV. (Taf. III. Fig. 10.) Die von mir erbeuteten Exemplare unterscheiden sich in einigen Merkmalen von den von SILVESTRI (34) aus Dänemark und Italien

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