Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)
Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn
APTERYGOTEN AUS UNGARN. 51 48. Orchesella cincta (L.), LUBB. Die mir vorliegenden Exemplare dieser Art scheinen, nach den Abbildungen zu urteilen, mehr den schweizerischen als den englischen ähnlich zu sein. Das bezieht sich vor allem auf die Exemplare der * * Var. unifasciata (Nie.). Die Grundfarbe des Körpers dieser Form ist schmutzig gelblich weiss und nicht so grünlich, wie es LUBBOCK abgebildet hat (Taf. 13.). Am Kopfe zwischen der Basis der Antennen befindet sich nur ein kleiner schwarzer Fleck, welcher jederseits mit einem gleich gefärbten schmalen Ring zusammenfliesst, der die Basis der Antennen umgibt. Oben medial auf dem Kopfe befindet sich ein zweites Fleckchen, von welchem oft wie aus dem Scheitel des Winkels schmale, schwärzliche Schenkel zu den Augenflecken verlaufen. Sonst ist der Kopf ähnlich wie der ganze Körper weisslich und sogar bei den am stärksten pigmentierten Individuen, bei welchen das schwarze Pigment an den Seiten des Kopfes fein zerstreut u ist. ist er niemals so dunkel braun wie es LUBBOCK abgebildet hat. Lateral über die Ansatzstellen der Beine verläuft eine schwarze schmale Binde, welche gewöhnlich am Abd. I endet. Eine zweite dorsale Längsbinde ist aus den schmalen Längsflecken entstanden, w Telche am Thor. II und III. weiters am Abd. I und II vorhanden sind. Bisweilen erscheinen am Hinterrande des Thor. III und Abd. I schmale schwarze Querlinien, welche die Dorsalbinden auf diesen Segmenten miteinander verbinden. Abd. III trägt den für diese Art so charakteristischen rechteckförmigen breiten, tief schwarzen Fleck. Am Abd. IV. befindet sich nur eine schmale schwarze Querlinie am Hinterrande des Segmentes ; sonst tritt aber an ihm das schwärzliche Pigment nur mehr oder weniger zerstreut auf. Schwarze Fleckchen und Striche befinden sich auch hinten und seitlich am Abd. V und VI. Die Antennen sind meist ganz weisslich oder vom fein zerstreuten Pigment graulich. Bisweilen sind Ant. I, II und III schwärzlich, oder die ganze Ant. I und der proximale Teil von Ant. II bräunlich, der distale Teil von Ant. II degegen weiss. Ant. III ist gewöhnlich schwärzlich, aber niemals so schwarz, wie es LUBBOCK bei den englischen Tieren beobachtet hat. Diese Form war im ganzen von mir durchforschten Gebiet die gewöhnlichste dieser Art. Form, principalis. Von brauner Farbe, ausgenommen den schwarzen rechteckigen breiten Fleck am Abd. III und das unpigmentierte Abd. II. Der Kopf,