Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)

Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn

-is JOHANN STACH aller Segmente auf, wodurch die vorderen Teile dieser Segmente heller aussehen und das lebendige Tier dem unbewaffneten Auge wie quer gebändert erscheint. Die Behaarung des Körpes ist spärlich, ausgenommen die Beine und Furca ; etwas dichter treten die steifen, dicken Haare nur am Vorderrande des Mesonotums und an den Seitenrändern des vierten Abdominalsegments auf. Die Antennen sind nicht ganz 2-mal so lang wie die Kopfdiagonale. Ant. 11 ist etwas kleiner als Ant. III ; Ant. IV ist nicht viel länger als Ant. III, jedenfalls kürzer als Ant. II und III zusammen ; alle Antennen­glieder (das erste ausgenommen) sind also untereinander fast gleich lang. Beim lebendigen Tier sind zwei ersten Glieder mit bräunlichen Schuppen bedeckt. Mesonotum ragt über den Kopf weit hervor ; nicht weniger als bei der besser bekannten folgenden Art. Seine Länge (von der Spitze des Buckels bis zum Hinterrande gemessen) verhält sich zur Länge de- Thor. III etwa wie 3—3' 2 : 1. Abd. IV. etwa 5—8-mal länger als Abd. III. Die Klaue schmal mit einem Paar von nicht auffallend grossen Proximalzähnen und mit einem Distalzahn fast von solcher Stärke wie die Proximalzähne. Die stark entwickelten Lateralzähne ragen seitlich wie die Pseudonvehien bei Entomobrya superba empor. Empodialanhang schmal lanzettlich, spitzig, gleich 3/4 der Klauenlänge. Die Tarsalborste ist ein wenig kürzer als die Ventralkante der Klaue. Körperlänge : 2'5 mm. Diese Art wurde zuerst von BOÜRLET (4) im Jahre 1839 sehr kurz diagnostiziert und deshalb wahrscheinlich dieselbe Form im Jahre 1842 von NICOLET (25) nochmals als eine neue beschrieben und Cyphodeinis capucinus benannt. LUBBOCK (23) identifizierte im Jahre 1873 diese beiden Arten miteinander und beschrieb ganz gut das allgemeine Aussehen des Tieres. Es ist ihm das starke Irisieren des Schuppenkleides bei leben­digen Exemplaren aufgefallen, denn er sagt : „When full-grown, and unrubbed, this species is very beautiful, and reflects the most gorgeous metallic tints" und er versuchte diesen Glanz des Tieres auf der beige­fügten Figur (Taf. 25.) wiederzugeben. So stark irisierende Tiere dieser Art habe ich niemals beobachtet, sie ähnelten immer, wie ich das vorher erwähnte, den Tomoceriden, was auch LIE-PETTEKSEX (21) bemerkt hat. Dieser letzt genannte Autor hatte auch die von ihm im Norwegen gesam­melten Exemplare genauer untersucht, was uns ermöglicht zu konstatieren, dass zwischen den unserigen und den norwegischen Exemplaren dieser Art einige Unterschiede vorhanden sind. So ist die Länge des Thor. II zum Th. III bei unseren Exemplaren bedeutend grösser; an der Klaue sind bei ihnen die Lateralzähne stark entwickelt, dagegen treten keine Aussenzähne auf (bei den norwegischen : „Lateral- und Aussenzähne sind

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