Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)

Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn

APTERYGOTEN AUS UNGARN. 31 in einer Längslinie gestellt; die zwei äusseren ein wenig weiter voneinander entfernt als die inneren (Taf. II. Fig. 5.). Die Klaue schmal mit 2 schwachen Aussenzähnen und 4 Innenzähnen, nämlich 2 nicht stark entwickelten gleichgrossen Proximalzähnen, welche nebeneinander in derselben Höhe liegen, und zwei Distalzähnen, von welchen der mediane fast so gross wie die Proximalzähne, der distale aber sehr fein und nur schwer wahrzunehmen ist. Empodialanhang schmal lanzettförmig, um Vs kürzer als die Klauenventralkante. Tarsale Spürborste am Ende spateiförmig verbreitet, so lang, wie die Klauenventralkante. Manubrium so lang, oder ein wenig länger als Dens zusammen mit Mucro. Der nicht geringelte Teil der Dentes 4V2-mal länger als Mucro. Mucro von typischer Gestalt, mit zwei Zähnen und mit dem Basaldorne. Die Färbung des Tieres ist weiss. Das rotviolette Pigment tritt in feinen Körnchen an verschiedenen Körperteilen sehr spärlich auf ; am meisten noch am Kopfe, am vorderen Teile des Mesothorax und am Abd. IV, wo es eine weitmaschige, sehr feine Zeichnung bildet. Ebenfalls fein pigmentiert sind die Hüften der Beine ; etwas stärker färbt das violette Pigment die Antennen, besonders das letzte Glied und die distale Partie des II und III Gliedes. Die Länge des Körpers: 1—-IV4 mm. Diese Art ist nur aus wenigen Orten bekannt, scheint aber den mehr südlicheren Formen anzugehören. Ich habe sie vereinzelt unter der losen Binde eines Eichenstumpfes in Sándorkő (27. VII) und unter einem Stein in den Parkanlagen an der Donau in Komárom (12. VI) gefunden * * 28. Lepidocyrtus rivularis BOURL. Wie ich (36) das schon in meiner Arbeit : „Die Apterygoten aus den Pieniny" bemerkt habe, kennen wir bis jetzt kein stichhaltiges Merkmal, auf dessen Grund wir einzelne Lepidocyrtus-Arten, welche mit je 8 Ocellen und mit mehr oder weniger hervorragendem Mesonotuin ausgestattet sind, und in der Färbung und in anderen Körpermerkmalen ziemlich stark variieren, sicher und leicht voneinander unterscheiden könnten. Eine Identifizierung vieler meist kurz beschriebenen Arten ist also oft erst dann möglich, wenn man die Typenexemplare der betreifenden Arten zur Vergleichung hat. Ich habe mir viele Mühe gegeben, um wenigstens ein deutlicheres Unterscheidungsmerkmal zu entdecken, doch bin ich mit den Ergebnissen meiner Untersuchung nicht zufrieden. Es bestehen zwar einige Unterschiede in der Form der Mundteile, besonders des oberen Teiles des Mandibeln, doch sind solche Merkmale zur Bestimmung dieser Tiere wegen der zu schwierigen Zugäglichkeit dieser Organe wenig brauchbar. Man könnte einzelne Arten vielleicht auch auf Grund der Gestalt des Mesonotums in der Seitenansicht und seiner Länge zum

Next

/
Thumbnails
Contents