Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 19. (Budapest 1922)
Stach, J.: Apterygoten aus dem nordwestlichen Ungarn
-is JOHANN STACH 6 grossen und 2 proximalen kleinen Ommen fehlt bei einem, von mir mit Kalilauge näher untersuchten Exemplares ein von diesen kleinen Ommatidien (nach GUTHRIE'S Bezeichnung G). Furca etwas länger als die Antennen (16 :15) mit etwas konvergenten Denies, welche genau zweimal so lang sind, wie das Manubrium. Über dem 4-zähnigen Mucro ist ventral am Dens eine längere Borste inseriert. Tenaculum nur mit 4 Borsten am Corpus. Sonst finde ich keine Abweichungen von der von BÖRXER und AGREX "egebenen Diagnose dieser Art. Ich erbeutete sie unter der feuchten Binde einer Weide am Ufer des Baches in Dobó-Berekalja (17. IX). * * 14. Isotoma olivacea (TULLB.). L.-MI. Die mir vorliegenden Exemplare dieser Art scheinen einen Ü bergang zwischen forma principalis und var. grisescens (SCHAFF.) L.-MI ZU bilden. Die jüngeren Tiere sind bräunlich, die ausgewachsenen jedoch mehr grau als braun, welche Färbung für var. grisescens charakteristisch ist. Auch die Form der Muerones, mit nach hinten gerichteten, dornenähnlichen Proximalzähnen und mit längerem schlanken Apikaizahn spricht mehr für die Zugehörigkeit der ungarischen Exemplare zu dieser Varietät. Doch das Postantennalorgan ist nicht so schmal und lang wie bei var. grisescens, denn es ist nur etwa von der Länge von 2 1 2 Ommendurchmesser und der Empodialanhang ist ohne Eckzahn, welche beide Merkmale sie wiederum der forma principalis nähern. Ich bin mehr geneigt die mir vorliegenden Exemplare als var. grisescens zubetrachten, weil diese Form in Mitteleuropa häufiger vorkommt als die Hauptform. Im VELLAY'schen Verzeichnisse der ungarischen Apterygoten ist Isotoma grisea LUBB. nach TÖMÖSVÁRY'S Arbeiten aufgezählt. Meiner Ansicht nach ist diese Art mit aller Wahrscheinlichkeit mit Isotoma olivacea var. grisescens (SCHÄFFR.) L.-MI identisch. Im Jahre 1870 beschrieb LUBBOCK in : Notes on the Thysanura. Part. IV. S. 278 unter dem Namen Isotoma grisea LUBB . eine IsotomaArt, von welcher er drei Jahre später (23) in seiner grossen: „Monograph of the Collembola and Thysanura'' neben der kurzen, nicht ausreichenden Diagnose auch die Abbildung des ganzen Tieres wiedergibt. Diese Diagnose lautet folgendermassen: „Uniform grey; eyes on a black patch: hairs short, simple, pale, scattered uniformly over the surface. Third segment of antennae shorter than the second or the fourth. Feet like those of I. anglicana , but the large clav has only a single tooth, no tenent hairs. Terminal segments of spine reaching to the ventral tube, straight, or turned slightly outwards."