Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)

Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren

70 B. POPPIUS UN I) E. BER FÎROTH Die Ameisenähnlichkeit dieser Larve ist eine bedeutende und kommt zu Stande sowohl durch die Form als die Färbung. Das am Grunde ziemlich breite Abdomen erscheint wegen der Miellen Farbe der Seiten der Basalsegmente viel schmäler und demjenigen einer Ameise sehr ähnlich. Die Ameisenähnlichkeit der Imagines ist weniger ausgeprägt. Arrhaphe mimetica HARB. (Taf. II. Fig. 6—7.) Larve (V. Stadium): Mattglänzend, fast kahl, nur der Kopf vorne und unten mit äusserst kurzer abstehender weisser Behaarung, schwarz, die zwei ersten Hinterleibssegmente weissgelb. Kopf wie hei der Imago, Rostrum die Mitlelhüften erreichend, Fühlerglied 1 die Mitte des Auges erreichend, Glied 2 so lang als 1, Glied 3 viel kürzer als 2 (Glied 4 beschädigt), «ronotum viel kürzer als der Kopf, Vorderlappen gross, konvex, mit schmal abgesetztem Seitenrand, Hinterlappen merklich breiter als der Vorderlappen, sehr kurz, fast linienförmig. Schildchen stark konvex, länglich oval. Metanotuni an den Seiten ganz bedeckt von den Deckflügelstummeln, diese etwa doppelt länger als das Schildchen, den Hinterrand des zweiten Abdominalsegmentes erreichend, quer gerunzelt, aussen leicht gerundet, der Apicalwinkel schmal gerundet. Hinterleib (die beiden ersten Segmente ausgenommen) oben konvex, an den Seiten gerundet, nur die beiden basalen Segmente deutlich abgegrenzt. Beine fast kahl, die beiden Glieder der Vorder- und Mitteltarsen von gleicher Länge, erstes Glied der Hintertarsen länger als das zweite. Länge 5*5 mm. Larven und Imagines dieser Art wurden in Arizona von H. G. BARBER entdeckt. Die oben beschriebene Larve ist einer schwarzen Ameise sehr ähnlich und wenn die Tiere schnell herumlaufen, müssen sogar die Imagines den Eindruck von Ameisen machen. F am. COLOBATHRISTIDAE. Von E. BERGROTH. Triohocentrus gibbosus HORV. (Taf. II. Fig. 8.) Von dieser aus dem südlichsten Teile Brasiliens beschriebenen Art liegen mir Stücke sowohl aus Sao Paulo (Brasilien) als aus Bolivien vor und nach einer brieflichen Mitteilung von Dr. HORVÁTH kommt die Art auch in Peru, Paraguay und Argentinien vor. Ausser der macropteren Form beschrieb HORVÁTH von dieser Art auch die aptere Form, mit welcher alle mir vorliegenden Stücke übereinstimmen, namentlich in dem charak­teristischen Bau des Pronotums, aber die Angabe „hemelytris omnino

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