Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 18. (Budapest 1921)

Poppius, B.; Bergroth, E.: Beiträge zur Kenntnis der Myrmecoiden Heteropteren

MYRMECOIDE HETEROPTEREN. 68 Von Bl. fascicularis sofort durch die Farbe zu unterscheiden. Von Bl. bifasciata, ausser durch die Farbe, durch kleineren Kopf mit kleineren und weniger h «vorspringenden Augen, sowie durch kürzeres und dünneres zweites Fühlerglied verschieden. Chili, ohne nähere Angaben, 1 cf (Mus. Heising!'.). Blanchardiella bifasciata n. sp. Gelbbraun, das Schildchen etwas heller, die Hemielytren, der Cuneus und die Membran dunkler, vor und hinter der Mitte eine etwa gleich­breite Querbinde, die vordere etwas breiter als die hintere, sowie ein Fleck hinter der Cuneusspitze auf der Membran weiss, die Fühler und die Beine braun, das erste Glied der erstgenannten braungelb. Der Kopf und Halsschild ziemlich, das Schildchen und die Hemie­lytren strak, das apicale Drittel des Corfums und der Cuneus noch stärker glänzend. Beim çj* ist die Stirn deutlich schmäler als der Durchmesser des Auges. Die Seiten des Halsschildes sind seicht ausgeschweift. Der Hinterkörper ist beim <3* hinten weniger aufgetrieben als bei der vorigen Art und der Hamus ist kürzer. — Long. 5 mm. Nahe verwandt mit der vorigen Art, unterscheidet sich aber durch andere Farbe, stärker glänzede Oberseite, durch die ausgeschweiften Seiten des Halsschildes, sowie durch kleineren Kopf und etwas (lächeren Halssehild. Chili: Bäder von Longavi, Farral, SCHÖNEMANN, 2 cfcf (Mus. Berol.). Lepidotaenia n. gen. Der Körper sehr gestreckt und schmal, etwa in der Milte seicht eingeschnürt, mässig glänzend mitt matten Hemielytren, nur der Cuneus stark glänzend. Die Oberseite mässig lang, halb abstehend behaart, die Hemielytren ausserdem mit hellen Schuppen bekleidet, die auch zu Quer­binden angeordnet sind. Der Kopf ist stark geneigt, annähernd vertical, von oben gesehen sehr kurz, von vorne gesehen etwa ebenso lang wie mit den Augen breit, von der Seite gesehen viel höher als lang. Die Stirne ist hinten sehr leicht der Quere nach abgeflacht, der Hinterrand scharf. Die Stirn ist ganz erloschen runzelig gewirkt, von der Seite gesehen flach. Der Clypeus ist von der Seite gesehen etwas convex, gebogen, die Lorae sind deutlich abgesetzt und schmal, die Wangen mässig hoch. Die Kehle ziemlich lang, etwas gekielt und von der Seite gesehen ein wenig stumpfwinkelig erhoben. Das Labrum isl schmal und kaum convex. Die Augen sind gross und vorspringend, von der Seite gesehen gestreckt eiförmig, hinten seicht ausgeschnitten. Das Rostrum erstreckt sich etwas über • die Spitze der Hintercoxen, das erste Glied

Next

/
Thumbnails
Contents